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Vier Gringas auf den Spuren der Inkas – Unsere Reise im Süden Perus

San Genaro, den 03.06.2018

Rucksack gepackt, Sonnenhut auf und Kamera um den Hals gewickelt? Meine lieben Freunde und Leser, habt ihr euch auch schon einmal so richtig touristisch gefühlt? Seit meinem Aufenthalt hier in Peru habe ich das Gefühl vom „Tourist sein“ irgendwie fast vergessen, meine Reisen bisher waren eher weniger touristisch und das ist wertvoll. Jedoch, um unter anderem eines der sieben Weltwunder zu sehen, war es notwendig, in den sauren Apfel zu beißen, denn wir vier Gringas (üblicher Ausdruck für Ausländer, wurde ursprünglich für die Bürger der Vereinigten Staaten verwendet, ist nicht als abwertend zu verstehen) machten uns auf den Weg ins touristische Zentrum Perus. So viel sei schon mal zu Beginn gesagt: Peru ist reich beschenkt von einer unglaublich wundervollen Natur!

Erste Station: Cusco, Zentrum des peruanischen Hochlandes

Von Meereshöhe flogen wir in einer Stunde nach Cusco, die Hauptstadt des damaligen Inkareichs (indigene urbane Kultur), welche auf circa 3400 Meter liegt. Ein beachtliche Höhe, an die wir uns alle erst einmal gewöhnen mussten. Höhen- und Kopfschmerztabletten gehörten zur täglichen Nahrungsaufnahme. Angekommen in unserer Unterkunft erlebte ich schon die erste Überraschung: Nach mehr als sieben Monaten durfte ich das erste Mal wieder eine richtig heiße Dusche genießen. Meine Haut schien sich aufzulösen, so weich wie sich das angefühlt hat. Freude machte sich in mir breit, ich fühlte mich wie neu geboren.

Den ersten Tag verbrachten wir in der Stadt selbst und schlenderten auf dem Markt herum, auf dem man die beliebten Perupullis usw., übrigens um einiges billiger, bekommt. Sonst haben wir uns einen gemütlichen Tag gemacht, weitere Touren geplant und uns mit Cocatee gestärkt, von dem man aber leider ziemlich oft auf die Toilette musste… Und nein, Cocatee ist keine Droge, bis zum Kokain fehlen einige chemische Verfahren 🙂

Diospi Suyana: Im Vertrauen auf Gott Visionen leben

Am Tag darauf stand für mich ein besonderer, auch persönlicher, Ausflug an. Circa 2,5 Stunden außerhalb Cuscos, in Curahuasi, besuchten wir das Krankenhaus „Diospi Suyana“ (aus dem Quechua: Vertrauen auf Gott), welches von dem deutschen Ärzteehepaar Klaus-Dieter und Martina John gemeinsam mit dem deutschen Trägerverein „Diospi Suyana“ aufgebaut wurde. Mit viel Arbeit, Vertrauen, Privat- und Firmenspenden wurde etwas Wunderbares möglich. Täglich ist das Krankenhaus überbesucht; durch wöchentliche Losungen wird festgelegt, wer einen Termin bekommt. Patienten, die schon länger warten, werden zusätzlich auf eine Liste geschrieben, sodass möglichst alle früher oder später die Möglichkeit haben, untersucht zu werden.

Generell wird versucht, dass die Patienten ihre Kosten selbst übernehmen, jedoch gibt es immer wieder Ausnahmefälle (die von einer Sozialarbeiterin geprüft werden), in denen das Krankenhaus die Kosten übernimmt oder aushilft. Es gibt deutsche, peruanische, chilenische, australische, und international vielfältige Angestellte in Diospi Suyana. Kranke reisen oft von weit weg an (auch teilweise aus dem umgebenden Ausland), um in Curahuasi versorgt zu werden. Um die Wartezeit zu versüßen laufen regelmäßig Filmchen über die Entstehung des Krankenhauses oder biblische Einheiten.

Diospi Suyana besteht aus mehreren Bereichen und ist mit Geräten ausgestattet, die dem deutschen Standard gerecht werden, sogar teils übertreffen. Krankenstation, Notfallaufnahme, OP-Säle, Logopädiezentrum, Zahnarztpraxis, bereitstehende Augenarztpraxis (Augenarzt noch gesucht), EEG (Elektroenzephalografie), Kreissaal, Labore, Bibliothek, eigenes Medienzentrum (es wird viel Öffentlichkeitsarbeit durch Radio, Fernsehen, usw. geleistet), eigene Kapelle (jeden Morgen gibt es eine Messe für Mitarbeiter und Patienten), eigenes Amphitheater für Veranstaltungen: das sind einige der Bereiche die durch jahrelange Arbeit aufgebaut wurden.

Für mich war dieser Tag hochmotivierend und besonders. Mein Wunsch, Medizin zu studieren und selbst mal als Ärztin tätig zu sein, wurde wieder mal bestätigt, auf eine Art und Weise, die mich begeistert und motiviert. Am Schluss konnten wir Martina John noch kurz sehen. Meiner Meinung nach ist sie eine starke Frau, die auch unter Hochstress ihr Lachen, ihre Überzeugung, ihre Motivation und ihren Glauben nicht verliert. Ihr Mann ist die meiste Zeit auf Reisen und hält Vorträge über ihr gemeinsames Projekt.

Machu Picchu: Auf den Spuren der Inkas

Ein Highlight war die alte Inkastätte Machu Picchu, die seit dem 15. Jahrhundert gut erhalten blieb und Anfang des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt wurde. Die Inkas herrschten zwischen dem 13.und 16. Jahrhundert, auch über Peru hinaus, bis die Spanier dann das Land eroberten. Machu Picchu (aus dem Quechua: alter Gipfel) liegt auf 2400 Metern und bedarf mehr als einer Tagesreise, um ihn zu bewundern.

So machten wir uns auf den Weg mit dem Combi (Kleinbus) nach Hidroeléctrica. Dort angekommen nach sieben Stunden holpriger Fahrt ging es dann erst richtig los. Rund zehn Kilometer wanderten wir dann an den Zugschienen entlang. Dieser Weg war wunderbar, eine atemberaubende Natur. Ich hätte ewig so laufen können, entlang am Fluss. Am Abend erreichten wir Aguas Calientes, die letzte Station bevor es hoch auf den Berg ging. Nach einer kurzen Nacht standen wir pünktlich um vier Uhr morgens bereit und der Bus brachte uns hoch.

Machu Picchu selbst war sehr eindrücklich und auch mit dem Wetter hatten wir Glück: Erst sehr neblig, jedoch erzeugte dies eine mysteriöse Stimmung, die besonders war. Und dann kam die Sonne raus und wir konnten nun auch den Huayna Picchu betrachten. Nach einer Führung durch die damaligen Häuser, Klassenräume usw. verbrachten wir noch ein Weilchen und genossen den Ausblick.

Dann liefen wir wieder die ganze Wanderstrecke zurück, fuhren von Hidroeléctrica nach Cusco und fielen erschöpft, aber glücklich in unser Bett.

Zweite Station: Puno am Titicacasee

Nachdem wir am letzten Tag in Cusco noch die Salzterrassen bestaunten verbrachten wir eine Nacht im Bus in Richtung Puno. Am Titicacasee waren wir einen Tag und fuhren auf die Inselgruppe „Uros“. Dieser Ausflug hat mich ein wenig enttäuscht muss ich sagen. Der See ist wunderschön, kein Frage. Die Tour zu den Einheimischen der Inseln (noch heute leben dort Menschen und fahren wöchentlich nach Puno rein, um Lebensmittel zu kaufen) war für mich jedoch ein bisschen abschreckend. Statt einfach zu zeigen, wie sie wirklich leben hat es für mich eher wie ein Zirkus zur Bespaßung der Touristen gewirkt, wir wurden fast gedrängt auf ein kleines Boot für ein bisschen Kleingeld zu steigen, um auf dem See zehn Minuten zu fahren.

Für mich war das eine Welt, in der ich mich nicht wohlgefühlt habe und ich bedauere es, dass richtige Touristen nur diesen Einblick in Peru bekommen. Das ist sehr schade. Aber auch über diese Erfahrung bin ich dankbar, da ich so die Unterschiede zwischen den Touristenorten und San Genaro in Chorrillos noch klarer fassen kann.

Jedoch waren wir nur kurz in Puno und haben nur die erste Inselgruppe besucht, David meinte zum Beispiel, dass es ihm sehr gut gefallen hat. Vielleicht hätte ich dort nochmal einen anderen Eindruck bekommen. Deshalb: jeder macht andere Erfahrungen, meine war dieses Mal zwiegespalten, gelohnt hat es sich allemal.

Dritte Station: Arequipa, Besuch bei Patricia

Nach einer weiteren Nacht im Bus, kamen wir in Arequipa an, wo Patricia auf uns wartete. Sie ist eine weitere Freiwillige unserer Organisation und ich freute mich sehr, sie wieder zu sehen und endlich ihr Projekt kennenzulernen. Auch mit Pater Conrado konnte ich Bekanntschaft schließen und besuchte am Abend seinen Gottesdienst. Patricia hat uns die Stadt gezeigt, ich muss sagen Arequipa ist eine der schönsten, die ich bis jetzt gesehen habe.

Colca-Canyon: Touristenschock und wundervolle Natur

Eines der vielen Naturwunder Perus, die man gesehen haben sollte, ist definitiv der Colca-Canyon. Mit bis zu 3.200 Metern Tiefe ist er einer der größten Canyons weltweit. Wir waren zwei Tage unterwegs und es war wirklich schön. Ich saß im Bus und konnte nicht aufhören aus dem Fenster zu schauen und zu staunen. Weite Landschaften, Vulkane und schneebedeckte Berge, Tiere, die man selten sieht,… Am Abend genossen wir die wilde Landschaft von den Thermalbädern aus, die sich im Freien direkt am Fluss befanden. Ein Traum. Am zweiten Tag kamen wir dann am Cruz del Condor an, diejenige Stelle, an der man mit ein bisschen Glück und Geduld die Andenkondore zu Gesicht bekommt. Sie zählen zu einen der schwersten Greifvögel und können eine Spannweite von bis zu über 300 Zentimeter erreichen. Diese Vögel waren beeindruckend und gewaltig.

Der Colca-Canyon hat mir sehr gefallen; einzige Krux an der Sache: Wir waren mit einem Bus voller Touristen unterwegs. Das ist normal, für mich war das aber echt ein kleiner Kulturschock. Bei dem Verhalten der Touristen blieb mir manchmal der Mund offen stehen, eine Frau, die ein Babyalpaka fast gewalttätig festhält, nur um ein perfektes Foto zu schießen war dabei nur eine von vielen Situationen in denen ich mich fremd geschämt habe. Auch, dass der Bus alle zehn Minuten an Verkaufsständen auf dem Weg anhielt (dabei gibt es wirklich bei jedem Stand dasselbe zu erwerben) und alle aus dem Bus rausstürmten als wäre nur heute SALE; das war einfach zu viel.

Ich kam mir noch nie so fremd unter Touristen vor, wie an diesen zwei Tagen. Leichtes Heimweh nach San Genaro machte sich breit :).

Kindergarten und Kloster

Am letzten Tag besuchten wir noch den Kindergarten, in dem Patricia ein Jahr lang als Missionarin auf Zeit arbeitet. In einem Viertel prekärer Verhältnisse befindet sich dieser, direkt neben einer Kapelle der Combonis. Sofort haben wir Mädels uns in die Kinder verliebt. Der Kindergarten gefiel mir gut, er war sehr geräumig, bot gute Spielmöglichkeiten und Gruppenräume. Mein Herz ging auf, als ich sah, dass die Kinder (teils erst drei Jahre alt) schon Paartanz lernen. Es war zu süß… vor allem als dann auf einmal zwei Jungs um die Gunst eines Mädels buhlten. Ach Kind sein ist schon etwas Schönes…

Außerdem besuchten wir noch das Kloster Santa Catalina in Arequipa, in dem noch heute circa 20 Nonnen leben. Es war groß und wirklich schön, eine kleine Stadt in der Stadt.

Schon wieder Abschied…

Die Zeit mit meinen Liebsten verflog viel zu schnell, wie erwartet. Wir verbrachten eine wunderbare Zeit, für mich ist es sehr wertvoll, dass sie gesehen haben, wo ich lebe und arbeite. Die Reise war auch wunderschön, wenn auch anstrengend und für mich mit einem kleinen Tourismusschock verbunden. Jedoch waren ja auch einige Punkte auf dem Programm, die alles andere als touristisch waren, deshalb: Ein super gutes Gefühl bleibt.

Oft kann man dem Tourismus nicht entgehen, aber immer kann man sich selbst treu bleiben und seine Prioritäten setzen.

In diesem Sinne, habt eine schöne Woche meine lieben, grüßt mir die Heimat und bis ganz bald 🙂

Muchos saludos!

Eure Marlene Helena

Der Verkehr in Manila (#1)

Hallo zusammen,

Inzwischen bin ich nun schon die siebte Woche auf den Philippinen. Das Praktikum im Kindergarten ging am Freitag zu Ende, bald werden wir unsere Arbeit im Slum beginnen. Im Kindergarten konnte ich gute Einblicke in die Arbeit mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahre erhalten, was die Anforderungen an die Kinder sind, was konkret von ihnen erwartet wird. Als ich gesehen habe, welchem Leistungsdruck die Kinder schon in solchem Alter ausgesetzt sind, war ich manchmal richtig froh um meine Kindergartenjahre, die ich als sehr gut in Erinnerung habe. Ich denke, man sollte das System, Kindern in solch jungen Jahren schon so viel beibringen zu wollen, auf jeden Fall kritisch überdenken. Ich hoffe ich kann meinen Unterricht so gestalten, dass die Kinder relativ stress- und druckfrei lernen können.

Neben der Arbeit mit den Kindern laufen gerade die Vorbereitungen für ein Theaterstück, das im Frühjahr aufgeführt werden soll. Dadurch sollen Spenden für „Puso sa Puso“ generiert werden. Das Projekt wird sehr professionell angegangen, es gibt verschiedene Verantwortliche für Bühne, Performance, Kostüme und vieles mehr. Der erste Part der Vorbereitung war ein Workshop sowie das Vorsprechen und Maßenehmen im Konvent letzten Donnerstag- und Freitagnachmittag.

Des Weiteren konnte ich schon sehr viele weitere interessante Leute kennen lernen und weitere schöne Orte entdecken, die gar nicht so weit entfernt von Manila liegen. Letzten Samstag beispielsweise war ich gemeinsam mit meinen Mit-Freiwilligen Simon und Moritz sowie Christina und Aldrin beim Wandern beziehungsweise Klettern auf dem „Mount Pamitinan“. Trotz der Tatsache, dass wir den Aufstieg schon um circa sieben Uhr morgens begannen, um nicht in voller Hitze den 426 Meter hohen Berg zu überwinden, machten uns die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit doch sehr zu schaffen.

Das Wochenende zuvor verbrachte ich mit Moritz, Simon, Christina, Anna, Janzky, Tere und Mirko im „Bus Stop Dive Resort“ nahe Lemery City, circa zwei bis drei Stunden von Manila entfernt. Wir machten uns wieder früh morgens auf den Weg und waren gegen neun Uhr morgens an unserer Unterkunft für Samstag und Sonntag. Das Resort befindet sich in einer kleinen Bucht, zu der man circa 15-30 Minuten mit dem Boot unterwegs ist. Man könnte die Bucht auch zu Fuß durch den Wald erreichen, allerdings mit Gepäck etwas unbequem und mit drei Stunden Dauer auch etwas lang. Direkt vor der Haustür des Resorts befindet sich das felsige Meer mit einem riesigen, wunderschönen Korallenriff. Hier kann man sehr gut tauchen und schnorcheln. Wir haben uns auf Letzteres beschränkt, schon diese Erfahrung war einfach der Hammer! Das Korallenriff sah wahnsinnig schön aus, überall konnte man Fische unterschiedlichster Farbe und Größe bewundern, sogar einen Tintenfisch habe ich kurz gesehen. Da Mirko und Tere professionell Videos produzieren, haben sie auch diesen Ort in tollen Bildern festgehalten, welche ihr unter folgendem Link auf ihrem Blog finden könnt: Life of Mirco and Tere. Gerade weil man in dieser Bucht „nur“ Tauchen, Schnorcheln und Baden konnte, waren die zwei Tage, die wir dort verbrachten sehr ruhig und entspannend. Generell ist es sehr erholsam, wenn man einige Zeit aus dem lauten und oft sehr dreckigen Manila raus in die Natur kommt.

Neben einem kurzen Überblick über meine persönliche momentane Situation und mein Tun möchte ich in Blogeinträgen eben auch einige Dinge zur Stadt sowie zu Land und Leute erzählen beziehungsweise erklären. Beginnen möchte ich mit der Verkehrssituation in der Metro Manila: Nahezu jedes öffentliche Verkehrsmittel rollt hier über die Straße. Einzige Ausnahme stellen hier LRT beziehungsweise MRT dar. Diese Zugnetze lassen sich ein wenig mit deutschen S-Bahnen vergleichen. Aber auf diese Bahn werde ich, wie auf alle anderen Verkehrsmittel, noch einmal gesondert in den nächsten Blogeinträgen eingehen. Da alle anderen öffentlichen, mir bekannten Verkehrsmittel in der Metro Manila auf der Straße fahren, führt das gerade in der Rushhour zu lästigen Staus. Egal ob man also Taxi, Jeepney, Bus, Moped oder Tricycle fährt, wie schnell man ankommt bestimmt die aktuelle Verkehrslage. Die viel befahrenen Straßen sind oft gut ausgebaut, es gibt überall Ampeln und Zebrastreifen. Die Ampeln zeigen hier sogar oft an, wie viele Sekunden man noch warten muss, bis wieder grün ist. Außerdem schalten die Fußgängerampeln von grün auf ein rotes Blinkemännchen um, damit man weiß, dass man jetzt dann doch besser nicht mehr oder sehr schnell die Straße überquert. Was ich aus Deutschland nur vom Hören kenne, hier in Manila aber Normalität ist, sind Polizisten, die den Verkehr an großen Kreuzungen regeln. Zum Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer hier passt folgende Regel, die mir Sister Frances gesagt hat: „if there’s some space, it’s yours“. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie „Wenn irgendwo Platz ist, dann ist es deiner“. Der Verkehr hier richtet sich, so scheint es mir, ein wenig nach ungeschriebenen Regeln, es läuft alles nicht so geordnet ab wie in Deutschland, aber es läuft. Für jeden Fahrer das anscheinend wichtigste Element des Autos ist die Hupe. Egal was, egal wo, es wird gehupt. Dabei hupt man nicht nur, um dem anderen seinen Unmut zu zeigen sondern hier hupt man glaube ich prinzipiell viel mehr, um auf sich aufmerksam zu machen, also andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. So hupen manche Fahrer beispielsweise kurz bevor sie eine leere Kreuzung überqueren, um zu signalisieren: Obacht, hier komme ich. Durch die vielen Fahrzeuge mit ihren Abgasen ist hier die Luftverschmutzung logischerweise auch entsprechend heftig. Gerade wenn man kurz an einer Ampel wartet, riecht man schon, wie unsauber die Luft ist. Vorbeifahrende Fahrzeuge, die dunkle Rußwolken ausspucken, wenn Gas gegeben wird, veranschaulichen das Ganze. Als wir vom Gipfel des Berges vergangenes Wochenende Richtung Metro Manila blickten, konnte man über dem gesamten Gebiet den Smog in Form einer dunklen Wolke sehen.

Bisher konnten wir immer ein Stück des Weges mit dem LRT fahren, was vieles einfacher und bequemer machte, allerdings ändert sich das, wenn die Arbeit im Slum beginnt.

Viele Grüße aus Manila

Jakob

Mein erster Rundbrief

Hallo!

Mit meinem ersten von vier Rundbriefen schicke ich viele Grüße von den Philippinen und einen herzlichen Dank an alle, die bisher Teil meines Unterstützerkreises sind oder es vielleicht noch werden (hierfür könnt ihr mich einfach über die Verantwortlichen kontaktieren). Um zusätzlich benachrichtigt zu werden, wenn ein neuer Blogeintrag von mir erscheint, könnt ihr mir auf der Seite cosamaz.org folgen, dann werdet ihr automatisch benachrichtigt. Nicht erschrecken, diese sollten zwei mal im Monat erscheinen, dabei handelt es sich aber nur um einen kurzen Text von circa einer halben Seite, also bei weitem nicht so lange wie die Rundbriefe.

Woche 1 
Meine Reise begann gemeinsam mit meinen Mit-
Freiwilligen Simon und Moritz wie geplant mit der Ausreise am 2. August.  Wir flogen abends gegen 22:00 Uhr von München aus über Maskat im Oman nach Manila und kamen dort wie geplant zur Ortszeit am Donnerstag gegen 21:00 Uhr an, die reine Reisedauer betrug damit circa 16 Stunden. Am Flughafen konnten wir gleich Father Artur, den Verantwortlichen für das Projekt und uns Freiwillige,  sowie Alex, einen der Freiwilligen aus dem Vorjahr, kennen lernen. Es ist wirklich super, dass Alex bis Ende August verlängern konnte, weil er uns so alles zeigen kann und wir nicht von Anfang an auf uns alleine gestellt sind, was die Sache deutlich erschweren würde. Vom Flughafen aus ging es für uns dann direkt in die Wohnung. Bei der Autofahrt konnte ich schon deutlich merken, wie sehr sich der Verkehr im allgemeinen und besonders die Fahrgewohnheiten der Verkehrsteilnehmer in Manila sich von meinem gewohnten Bild aus Deutschland unterscheidet. In der Wohnung angekommen, lernten wir gleich unsere weiteren Mitbewohner, zwei polnische Freiwillige namens Danusia und Piotr kennen, die bis Ende September in der philippinischen Metropole bleiben werden. Unser Appartement befindet sich in der Stadt Quezon City, einer der zwölf Städte in die Metropolregion Manila. Dort wiederum leben wir im Stadtteil New Manila, einer relativ neuen und wirklich sicheren Gegend. Unsere Wohnung selbst ist eine Anliegerwohnung einer netten Professorin, deren Haus sich direkt an unsere Wohnung anschließt. Das Appartement selbst besteht aus einem großen Wohnraum im Erdgeschoss, der sowohl Küche und Essbereich als auch Wohnzimmer und Arbeitszimmer verbindet. Außerdem befindet sich im Erdgeschoss noch unser Bad mit Dusche und WC. In den beiden Schlafzimmern im 1. Stock schlafen im Moment die beiden Polen sowie Alex und Simon. Aufgrund der momentanen Wohnsituation in der Wohnung schlafen Moritz und ich noch auf einer Matratze beziehungsweise einem Schlafsofa unten im Wohnzimmer, aber wir werden die Zimmer oben beziehen, wenn Alex beziehungsweise Danusia und Piotr abgereist sind. Meiner Meinung nach ist die Wohnung echt super, wirklich sauber und geräumig, sodass es im Moment mit sechs statt vier Leuten völlig in Ordnung ist. Die Lage ist außerdem klasse, weil man ungefähr gleich weit von den Einsatzstellen in Parola und Payatas entfernt ist, die Zugstation ist in weniger als fünf Minuten per Fuß zu erreichen, genau wie ein Supermarkt, eine Wäscherei,  die riesige Mall „Robinsons Magnolia“ und eine Eatery. Als Eatery bezeichnet man ein kleines Restaurant, in dem Filipinas oder Filipinos eine bestimmte Auswahl an Gerichten kochen, von welchen man sich eines oder mehrere aussuchen kann und in der Regel mit Reis kombiniert. Meine Erfahrung mit diesen Restaurants ist bisher wirklich gut, das Essen ist total lecker und zudem preiswert. All diese Dinge zeigte uns Alex in unseren ersten Tagen in Manila, außerdem noch wie wir zu Father Artur ins Konvent kommen, wie und wo wir kostenlos Geld abheben können, wo man Geld wechseln kann, wie und wo man das WLAN oder die Kosten für Strom bezahlt und noch vieles mehr. Auch aus diesem Grund bin ich Alex wirklich sehr dankbar, dass er sich dafür eingesetzt hat, noch länger in Manila bleiben zu dürfen. 

Der erste wirkliche Programmpunkt war für uns am Tag nach unserer Ankunft das Mittagessen im Konvent, bei dem wir uns mit Father Artur unterhalten konnten und er uns seine Wünsche und Regeln für eine gute Zeit und Zusammenarbeit mit ihm mitteilte. Im Konvent wurden wir an diesem Tag von allen total nett empfangen und begrüßt, dort leben neben Father Artur und einem weiteren Pater junge Männer aus Nachbarstaaten der Philippinen oder aus den Philippinen selbst, die anstreben Priester zu werden. Hierfür erhalten sie für mindestens ein Jahr im Konvent Englischunterricht. Das Wochenende und den darauffolgenen Montag hatten wir noch frei, um uns ein Stück weit einzugewöhnen war das wirklich sehr gut. Am Tag unserer Ankunft beziehungsweise am Tag danach kamen neben uns auch Alex‘ deutsche Freunde auf die Philippinen. Mit ihnen haben wir am Wochenende etwas unternommen, bevor sie am Sonntag losgereist sind, um ans Meer zu gehen. Alex hat uns außerdem seinen philippinischen Freund Jansky vorgestellt, mit dem wir den Sonntag verbracht haben. Mit ihm zusammen haben wir Adobo gekocht, ein typisch philippinsches und richtig leckeres Gericht mit Hühnchen oder Schwein und Soyasoße. Am Sonntagabend bin ich mit Moritz noch in eine nahe gelegene Kirche gegangen und ich war auch wirklich überrascht, wie viele Gottesdienstbesucher im Vergleich zu Deutschland da waren.

Woche 2
Unser Sprachkurs fand dann ab Dienstag im Konvent statt und wurde von den beiden Lehrerinnen Nica und Erika abgehalten. Hier lernten wir für zwei Wochen die Grundbegriffe und einige grammatikalische Strukturen, die uns im Alltag helfen sollten. Bis wir Tagalog wirklich fließend sprechen können, wird es mit Sicherheit noch lange dauern. Das stellt sich aber als kein schwerwiegendes Problem heraus, da in Manila sehr viel „Taglish“ gesprochen wird, also die Mischform aus Tagalog und Englisch. Doch gerade wenn die Arbeit im Slum beginnt, wird Tagalog mit Sicherheit sehr viel wichtiger werden.

Am Samstag starteten wir gemeinsam mit den Lehrern, die in Payatas, Parola und im Konvent arbeiten, zu einem dreitägigen Teambuilding-Seminar nach Batangas, circa 90 Kilometer von Quezon-City entfernt. Das gesamte Seminar verbrachten wir im tollen „Shercon Resort und Ecology Parc“. Neben den verschiedenen Programmpunkten und Vorträgen konnten wir alle Lehrer und Verantwortliche kennen lernen. Ursprünglich wollten wir am Tag unserer Abreise noch eine nahegelgene Vulkaninsel mit See im See anschauen, aufgrund der Wetterlage haben wir dieses Vorhaben dann aber vertagt.

Der Sprachkurs ging nach diesem verlängerten Wochenende in die zweite Runde, am Freitag wurde im Konvent der Todestag des Gründungsvaters der Salvatorianermissionen in Asien, Otto Hopfenmüller, zelebriert. Nach dem Gottesdienst in der Früh wurde dann neben Hopfenmüllers Leben die Philippinen, ihre Feste und die Gewohnheiten der Filipinos vorgestellt und die Feier mit dem Mittagessen abgerundet. Bei dem Vortrag wurden manche Stereotypen stärker oder weniger stark bedient, würde ich jetzt behaupten.

Woche 3
Da der vergangene Montag wiederum einen Feiertag darstellte, nutzten wir das verlängerte Wochenende, um nach Baler, einem Ort an der Ostküste von unserer Insel Luzon, circa 140 Kilometer Luftlinie entfernt von Manila, zu reisen. Wir, also Moritz, Simon, Anna, eine deutsche Bekannte von Simons Bruder, Alex und Peter, einer von Alex deutschen Freunden, sowie Aldrin, ein mit Alex befreundeter Filipino, starteten Freitag nachts mit dem Bus und waren in der früh um kurz nach fünf in der Unterkunft und zum Sonnenaufgang schon am Strand. Neben entspannen und am Meer sein haben wir uns am Samstag und Sonntag zwei Sehenswürdigkeiten in der Region angesehen: zum einen gibt es einen extrem schönen Wasserfall, genannt „Mother Falls„, der in einer gebirgigen Waldgegend gelegen ist. Hier waren wir außerdem Baden, was wirklich toll war, weil das Wasser im Vergleich zum Meer erfrischend kalt war. Am nächsten Tag haben wir uns den „Old Balete Tree„, einen über 600 Jahre alten Baum mit circa 12-15 Meter Durchmesser angeschaut, der im Prinzip aus tausenden Ästen besteht, die über diese lange Zeit so fest zusammengewachsen sind, dass man sowohl im Inneren als auch Außen gut herumklettern kann. 

Für diese Woche war eigentlich das Praktikum im Kindergarten angesetzt, das uns helfen soll uns an den Umgang mit den Kindern zu gewöhnen und die Aufgabe besser zu verstehen. Aufgrund von Unwettern war der Kindergarten Dienstags und Mittwochs geschlossen. Am Mittwoch sind Moritz, Simon und ich deshalb los, um uns „Parola“, den Slum in der Hafengegend, von Alex zeigen zu lassen. Da die angesetzte Messe im sogenannten Center, eine Wohnung die sich mit einem Lehrerzimmer vergleichen lässt, ausgefallen ist, sind wir vor dem Mittagessen mit den Lehrern schon los zum Slum. Parola an sich ist unterteilt in über 60 Gates, also Eingängen in den Slum, die sich entlang einer breiten Straße zum Hafen reihen. Ein Gate selbst haben wir nicht betreten, da Alex bereits schon seit einigen Wochen nicht mehr unterrichtet und deswegen nicht regelmäßig in sein Gate geht. Daher sind wir nur an allen Gates vorbeigelaufen, aber in keines reingegangen, doch auch diese Bilder waren schon sehr prägend.

Am Donnerstag stand der erste Tag im Kindergarten an. Bei diesem handelt es sich um einen privaten Kindergarten, die Kinder stammen also alle aus besseren Verhältnissen, weshalb zuhause teilweise nur Englisch gesprochen wird. Wie wir später erfuhren, ist das zum Teil ein Problem, da einige Kinder so kein Tagalog verstehen. Nach einer kurzen Vorstellung und ersten Einblicken durfte ich dann auch schon selbst an den Einheiten für die Kinder mitwirken. Neben spielen und essen waren einige Übungen zum Umgang mit dem Stift Bestandteil des Programms. Nachdem die Kinder dann abgeholt wurden, sind wir zum Essen mit den Erzieherinnen bei der Leiterin des Kindergartens eingeladen worden. Für nächste Woche sollten jeder von uns einige typisch deutsche Spiele oder Lieder vorbereiten, um diese den Kindern zu zeigen.

Am Freitag sind meine Mit-Freiwilligen, die beiden polnischen Freiwilligen und ich zu einer Jubiläumsfeier in den Slum „Payatas“ aufgebrochen. Gefeiert wurde das fünfjährige Bestehen von „Alsa Buhay“ in Payatas. Bei Alsa Buhay handelt es sich um ein Teilprojekt von Puso sa Puso und meiner eigentlichen Aufgabe, Kinder im Slum zuhause zu unterrichten und dadurch Bildung zu ermöglichen. Nach einer feierlichen Messe, bei der neben Father Artur und einigen Schwestern auch die Lehrer aus Parola sowie ein Großteil der Familien anwesend waren, folgten einige Aufführungen von verschiedenen Gruppen, die Teil von Puso sa Puso sind. Anschließend sind wir wiederum zum Essen mit den Schwestern und Lehrern eingeladen gewesen. Auch wenn ich noch keine wirklichen Einblicke in ein Gate in Parola hatte, konnte ich doch feststellen, dass die Struktur im Slum in Payatas eine andere ist, da die Menschen, die dort leben, nicht wie in Parola meist aus der Provence kommen und es als Übergang in die Stadt wahrnehmen, sondern über längere Zeit dort leben, weshalb der Aufbau und gewisse Strukturen schon verfestigen konnten.

Allgemein
Generell gefällt es mir bisher sehr gut hier auf den Philippinen. An die Klimaumstellung habe ich mich inzwischen ganz gut gewöhnt, mein Körper hat sich zwar nicht wirklich umgestellt denke ich, aber man stört sich nicht mehr so stark daran, dass man ständig schwitzt. Außerdem ist im Moment noch „wet season“, also die Regenzeit, das bedeutet, das Klima ist von weniger heißen Temperaturen („nur“ circa 30 ° C), viel Niederschlag und hoher Luftfeuchtigkeit (circa 85%) geprägt. Was ich in Manila als eher störend empfinde ist der Verkehrslärm und die hohe Luftverschmutzung, mit der man im Alltag ständig konfrontiert ist. Zum Teil mag das bestimmt auch daran liegen, dass ich bisher noch nie (bewusst) in einer Großstadt gelebt habe. Wiederum ein Vorteil an der hohen Verkehrsdichte ist, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit jeden Ort in Manila erreichen kann, sei es über Taxi, Bahn, Jeepneys, Tricycles oder Bus. Ein weiterer Aspekt, der den Alltag sehr positiv beeinflusst, ist, dass die meisten Filipinos wahnsinnig freundliche Leute sind, egal ob sie dich zum ersten Mal sehen, ob sie dich kennen oder nicht, egal wer, jeder hat immer ein Lächeln oder ein „Hallo, wie geht’s, wo kommst du her“ parat. Hier spielt vermutlich auch ein Stück mit rein, dass wir als Weiße oft ein Stück anders behandelt werden, egal ob wir es möchten oder nicht. Eine weitere Sache, an die ich mich (für mich) überraschend schnell gewöhnt habe, ist Reis, der in
nahezu jeder Mahlzeit enthalten ist. Das Essen generell ist hier richtig lecker und in Eaterys mindestens genau so günstig, wie wenn man es selbst zuhause zubereiten würde. Für mich ist das daher optimal, weil es kostet nicht viel Geld, ich muss es nicht selbst kochen und kann jeden Tag etwas anderes essen.

In den kommenden Wochen steht für uns dann noch das Praktikum im Kindergarten an, daraufhin wird für uns die wirkliche Arbeit an der Einsatzstelle beginnen. Bis dahin euch alles Gute, vielen Dank und bei Wünschen, Fragen oder Anregungen einfach kurz bei mir melden. 

Viele Grüße

Jakob 

 

P.S. Weitere Bilder findet ihr in den Einträgen meiner Mitstreiter oder über die verlinkten Begriffe 🙂

Ferien in Peru!

Hallo Ihr,

Nach langer Zeit mal wieder etwas von mir: Ende Dezember begannen die großen Ferien, die bis März gingen. In dieser Zeit habe ich einen Monat in villa ecologica gearbeitet und in der restlichen Zeit verschiedene Reisen unternommen, nach Cusco, Puno, Bolivien und Lima: Weiterlesen

Karibu nyumbani (Willkommen Zuhause)

Hallo ihr Lieben, endlich gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Alyssa und ich sind gut in unserer Einsatzstelle, in Mkuranga ca 30 km von Dar es Salaam entfernt, angekommen. Uns gefällt es sehr gut hier.

Ich arbeite im Kindergarten, der auf dem Gelände der Kirche liegt. Der Kindergarten läuft hier etwas anders ab, als ich es aus Deutschland gewohnt bin, eher wie Vorschule: es gibt zwei Klassen, in meiner Klasse sind 57 Kindern zwischen zwei und fünf Jahren.

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Oktober-Neuigkeiten aus Arequipa!

Hallo,

jetzt bin ich bereits über zwei Monate hier in Arequipa. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Hier ist in letzter Zeit so viel passiert, dass ich kaum Zeit hatte einen neuen Bericht zu schreiben. Aber hier kommt er nun!

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Schönen Frühlingsanfang! – Zwischenbericht Arequipa

Hey,

ich wünsche euch einen tollen Frühlingsanfang, denn der Frühling beginnt hier nun und wird groß gefeiert!

Aber Feste sind hier nicht wirklich selten. Der September ist der „Monat des Frühlings“ und damit verbunden auch der „Monat der Jugend“. Im Kindergarten wurde daher der „Tag der Talente“, „Tag des Frühlings“ und der „Tag des Schülers“ gefeiert. Fast eine ganze Woche nur Fiesta. Am „Tag der Talente“ haben die Kinder getanzt und gesungen. Der „Tag des Frühlings“ wurde gefeiert, indem die Kinder in selbstgebastelten Kostümen (aus Papier, Müllsäcken, alten Autoteilen, Flaschendeckeln, Stoff, …) eine kleine Modenshow aufgeführt haben. Der „Tag des Schülers“ wurde auch fiesta genannt und es wurden Spiele, wie Wettkrabbeln (für meine Gruppe, die 2-Jährigen) und Reise nach Jerusalem gespielt.

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Meine ersten Wochen in Arequipa – Peru!

Hola amigos!

Hier endlich mein erster Bericht über die ersten Wochen in Peru!

 Anreise – Lima

Nach dem Abschied am Flughafen ging es los mit dem Flugzeug über Madrid nach Lima, wo ich die ersten drei Tage verbracht habe. Dort habe ich neben der Beantragung eines Jahresvisums auch einen ersten Eindruck von Peru gewinnen können, das Stadtzentrum besichtigt und das erste Mal Ceviche gegessen (ein peruanisches Gericht aus rohem Fisch mit Zitrone) – also das war mehr oder weniger ganz lecker.

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