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Karibu Tanzania!

Hallo ihr lieben, endlich hört ihr auch etwas von mir aus dem weit entfernten Tansania!

Am 08.08.17 war es so weit. Meine Reise konnte beginnen. Bei meinem Zwischenstopp am Istanbuler Flughafen habe ich noch Viona und Marie getroffen, zwei MaZler der Steiler-Missionare. Mit ihnen verbrachte ich meine ersten vier Wochen hier in Tansania.

Geduld übt sich
Nach rund 20 Stunden Reise konnte unser Abenteuer nun starten. Da wir vor unserer Reise schon vorgewarnt wurden, dass man es hier mit der Planung meist nicht so genau nimmt, waren wir uns schon nicht ganz sicher, ob uns jemand vom Flughafen abholt. Naja, zu dritt mit sechs Koffern warten wir darauf, dass vielleicht doch jemand kommt. Nachdem wir eine Weile gestanden sind, stellen wir fest, dass daraus nichts wird. So haben wir uns dazu entschlossen, ein Taxi zu nehmen. Wir haben dem Taxifahrer unsere Adresse gegeben und gefragt, ob er sie kenne.  Seine Antwort: Ja – und eigentlich hat er damit nein gemeint, wie wir später herausgefunden haben. Wir sind zwei Stunden durch Dar Es Salaam gefahren und nachdem der Taxifahrer noch fünf verschiedene Leute nach dem Weg gefragt hat, sind wir letztenendes glücklich, sicher und total müde bei dem Haus der Salvatorianer in Kurasini angekommen. Dort wurden wir gleich sehr herzlich von den Brüdern empfangen, was uns sehr gefreut hat. Brother Kessy (einer der Brüder aus Kurasini) hat uns das Haus gezeigt, wir bekamen Frühstück und danach ging es dann auch schnell ab ins Bett. Am selben Tag haben wir unsere Reise nach Morogoro fortgesetzt und waren froh, nach dieser langen Reise endlich richtig anzukommen.

Sprachschule
Am nächsten Tag ging es dann gleich los mit dem Sprachkurs. Marie, Viona und ich waren zu dritt in einem Kurs. Unser Lehrer war Bwana Yusto, einer der Priester hier an der Schule. Wir haben hier Montag bis Freitag jeden Tag fünf Stunden Unterricht. Die Sprachschule war sehr schön, man hat hier wirklich viel gelernt. Nicht nur die Sprache, sondern auch Kleinigkeiten im Alltag wurden einem beigebracht. Zum Beispiel, dass man Geschenke immer mit zwei Händen annehmen soll um deinem Gegenüber Respekt zu zeigen und man auch immer darauf achten sollte, die rechte statt der linken Hand zu benutzen (was mir als Linkshänder ziemlich schwer fällt). In der Sprachschule haben wir uns alle gleich sehr wohlgefühlt. Die Sprachlehrer haben uns immer gerne weitergeholfen und alle unsere fragen beantwortet, die uns auf der Zunge gebrannt haben.

Das Highlight jeder Woche war der Samstagsausflug. Jeden Samstag ging es wo anders hin. Am ersten Samstag waren wir wandern, dann waren wir einmal auf einem Massaimarkt, sind in die Stadt gefahren und haben noch eine Safari gemacht. Unser schönster Ausflug ging zu einer Massai-Zeremonie, die von dem Onkel einer unserer Lehrer veranstaltet wurde. Die Zeremonie fand in einem Dorf statt und ging zwei ganze Tage (wir waren aber nur an einem Nachmittag da). Obale (unser Lehrer) hat uns erklärt, dass bei dieser Feier das „Erwachsen werden“ der Jungen im Alter von ca. 14 Jahren gefeiert wird. Für diese zwei Tage wurden 14 Kühe geschlachtet und uns wurde gesagt, dass insgesamt rund 200 Massai auf dem Fest waren. Es wurde sehr viel getanzt und gesungen. Insgesamt war es sehr eindrucksvoll und ein unvergessliches Erlebnis.

 

Daladala und Bajaji
Obale, einer unserer Lehrer, hat uns in die Kunst des Daladala-Fahrens eingewiesen… und das ist wirklich eine Kunst! Ein Daladala ist ein Minibus mit etwa 20 Sitzplätzen und so vielen Stehplätze wie nötig. Das Motto lautet hier: Einer geht immer noch rein! Wenn man neben einem Huhn, von anderen Menschen eingeengt, auf Zehenspitzen steht, um der Person hinter dir nicht auf die Füße zu treten, kann das Daladala fahren auch zu einer akrobatischen Meisterleistung werden. Nächste Hürde: das Umsteigen. Am Bus Terminal mussten wir immer das Daladala wechseln, um in die Innenstadt Morogoros zu kommen. Kaum sind wir ausgestiegen, wurden wir von lauter Menschen eingekreist, die auf uns eingeredet haben und uns wer weiß wohin fahren wollten. In diesem Moment waren wir richtig froh, dass wir einfach Obale nachlaufen konnten, der uns zum richtigen Daladala gewiesen hat.

Ein paar Tage später wollten wir es dann alleine schaffen, Daladala zu fahren. Zu dritt haben wir an der Haltestelle gewartet. Einige Daladalas sind an uns vorbeigefahren… Eins, das dann stehen blieb, war uns doch etwas zu voll, weshalb wir beschlossen haben, auf das nächste zu warten. Also haben wir gewartet und gewartet. Eins nach dem anderen ist vorbeigefahren ohne zu halten. Irgendwann hat sich doch ein Daladala oder ein Schulbus (wir waren uns da nicht ganz sicher) erbarmt und hat uns mitgenommen. Am nächsten Tag wurden wir aufgeklärt, dass man eine bestimmte Handbewegung machen muss, damit das Daladala hält.

Ein anderes beliebtes Fortbewegungsmittel hier ist das Bajaji. Das Bajaji hat drei Räder, ist halb offen, der Fahrer sitzt vorne und hinten ist Platz für drei Personen. Marie hat es immer mit einem Rasenmäher verglichen… 😀 Wie auch im Daladala muss man es mit der Sitzplatzzahl nicht so genau nehmen und so haben wir es schon zu acht in ein Bajaji geschafft.

Im Moment sind Philo und ich noch in Dar Es Salaam und hoffen, dass wir in den nächsten Tagen unsere Visa bekommen und es endlich nach Mkuranga gehen kann!

Konsequentes Teilen und Klima-Ping-Pong

Heute ist der 12. September 2017 und mittlerweile befinden wir uns in der sechsten Aufenthaltswoche in Manila auf den Philippinen. Nachdem meine Mitstreiter Jakob und Moritz ausführlich unter anderem über unser bisheriges Programm berichtet haben, hier mein persönlicher erster Eindruck:

Manila, AKA die Stadt mit dem chaotischsten Verkehr, den ich je erleben werde
– aber dazu später mehr.

Vorletzte Woche Freitag haben wir unseren Sprachkurs beendet und in einem Kindergarten im Nordosten der Stadt ein Praktikum angefangen, um unsere theoretischen Kenntnisse anzuwenden. Der erste Umgang mit Kindern unserer Lernzielgruppe bereitet uns auf unseren näherrückenden Einsatz vor und wird voraussichtlich einige Wochen in Anspruch nehmen.

Ebenfalls durften wir an einem Team Building der Pusa sa Puso Inc. teilnehmen, was uns nicht nur viele neue Freunde, sondern auch einen ersten Überblick bezüglich der Organisation gegeben hat. Was hier in wenigen Jahren aufgebaut wurde ist wirklich beachtlich!

Die ersten Tage

Primär ist mir das Klima aufgefallen. Ein Schritt aus dem Flughafen auf die Straße und man kann vermuten, was einen klimatisch ungefähr erwartet. Was sich sehr banal anhört, fällt tatsächlich am öftesten auf. Jedes Mal, wenn man Gebäude oder geschlossene Fortbewegungsmittel verlässt, werden aus anfänglich 20 Grad mindestens 30 Grad (mit 85 Prozent Luftfeuchtigkeit). Der ständige Wechsel zwischen heiß und kalt verlangt dem Kreislauf zwar einiges ab, dieser wird aber wiederum von der sehr nahrhaften Ernährung gestärkt. Duschen ist am Tag mindestens zweimal angesagt, niedrige Verbraucherpreise im Bereich Reingung und Wasser ebnen uns jedoch den Weg zu einer hygienisch ertragbaren Situation. Unser wichtigstes elektronisches Gerät ist neben dem Computer mit Sicherheit die Air Condition, welche für kurze Zeit die Temperatur unserer Wohnung auf ein angenehmes Niveau senken kann.

Neben der klimatischen Situation ist es auch die Intensität der Stadt an sich, die beeindruckt. Manila ist eine riesige Metropole, die ohne eine Minute Pause 24 Stunden am Tag pulsiert. Durch die chaotische Straßenführung schieben sich tausende Autos und nahezu jeder Teil der Stadt ist nur mit Verzögerung erreichbar. Jeder Bürgersteig ist voller Menschen und Geschäfte und durch das rege Treiben entsteht ein hoher Geräuschpegel.

Der Verkehr, hierzulande „traffic“ genannt, verschlingt jeden Tag einige Stunden Zeit und wirkt am Anfang einschüchternd, da man von Deutschland ein anderes Maß an Verkehrsregeln gewohnt ist. Nicht jedoch in Manila. Das Gesetz des Stärkeren bzw. Schnelleren scheint zu zählen und ein jeder Teilnehmer kommt auf den zahlreichen RIESIGEN Kreuzungen schonmal ins Schwitzen, wenn der Nachbar zu einem unerwartenden Überholmanöver ansetzt.

Hört sich aber schlimmer an als es ist. Wenn man sich daran gewöhnt hat, sieht man ein, dass man vielleicht genau nach solchen Unregelmäßigkeiten gesucht hat. Und wenn man diese Unregelmäßigkeit regelmäßig erlebt, wird auch hieraus eine Konstante in unserem zu 100% verschwitzten Alltag.

Sucht man hier auf den ersten Blick vergeblich nach vermeintlichen Standards, so wird einem schnell bewusst, was man von der Kultur und den hier lebenden Menschen viel lernen kann. Die Einwohner dieses Landes, die ich bisher kennenlernen durfte, sind wie erwartet sehr freundlich und es wird aus Prinzip alles ohne zu Fagen geteilt – auch der Spotify Premium Account! Thank you Aldrin! Gastfreundlichkeit wird hier intensiv gelebt und sehr selbstverständlich praktiziert – unabhängig davon, wie viel man hat!

Wenn man die Möglichkeit bekommt hier viel zu lernen, dann hat das nur zu einem kleinen Teil mit Sprache und Straßenverkehr zu tun…

Die ersten Tage in dieser neuen Kultur lassen einen viele Vergleiche ziehen. Worin unterscheidet sich Manila von deutschen Städten? Essen. Straßen. Menschen. Zahl der Obdachlosen. Flughafen. Preise. Essen. Zuverlässichkeit der Müllabfuhr. Zahl der Toiletten in Restaurants. Wie lapidar!

Warum bin ich eigentlich hier?

Nach Vergleich der Tatsachen macht es den Eindruck, dass trotz vieler Herausforderungen die Menschen in Manila oft glücklicher sind. Thanks for having us!

Wir freuen uns auf die baldige Aufnahme unserer Arbeit! Nähere Infos im Anmarsch…
Eindruck: 10/10

Für zusätzliche Fotos: Instagram (Simon_b.g) (moritz.koerner) (Jakob überzeugen wir noch)

Mein erster Rundbrief

Hallo!

Mit meinem ersten von vier Rundbriefen schicke ich viele Grüße von den Philippinen und einen herzlichen Dank an alle, die bisher Teil meines Unterstützerkreises sind oder es vielleicht noch werden (hierfür könnt ihr mich einfach über die Verantwortlichen kontaktieren). Um zusätzlich benachrichtigt zu werden, wenn ein neuer Blogeintrag von mir erscheint, könnt ihr mir auf der Seite cosamaz.org folgen, dann werdet ihr automatisch benachrichtigt. Nicht erschrecken, diese sollten zwei mal im Monat erscheinen, dabei handelt es sich aber nur um einen kurzen Text von circa einer halben Seite, also bei weitem nicht so lange wie die Rundbriefe.

Woche 1 
Meine Reise begann gemeinsam mit meinen Mit-
Freiwilligen Simon und Moritz wie geplant mit der Ausreise am 2. August.  Wir flogen abends gegen 22:00 Uhr von München aus über Maskat im Oman nach Manila und kamen dort wie geplant zur Ortszeit am Donnerstag gegen 21:00 Uhr an, die reine Reisedauer betrug damit circa 16 Stunden. Am Flughafen konnten wir gleich Father Artur, den Verantwortlichen für das Projekt und uns Freiwillige,  sowie Alex, einen der Freiwilligen aus dem Vorjahr, kennen lernen. Es ist wirklich super, dass Alex bis Ende August verlängern konnte, weil er uns so alles zeigen kann und wir nicht von Anfang an auf uns alleine gestellt sind, was die Sache deutlich erschweren würde. Vom Flughafen aus ging es für uns dann direkt in die Wohnung. Bei der Autofahrt konnte ich schon deutlich merken, wie sehr sich der Verkehr im allgemeinen und besonders die Fahrgewohnheiten der Verkehrsteilnehmer in Manila sich von meinem gewohnten Bild aus Deutschland unterscheidet. In der Wohnung angekommen, lernten wir gleich unsere weiteren Mitbewohner, zwei polnische Freiwillige namens Danusia und Piotr kennen, die bis Ende September in der philippinischen Metropole bleiben werden. Unser Appartement befindet sich in der Stadt Quezon City, einer der zwölf Städte in die Metropolregion Manila. Dort wiederum leben wir im Stadtteil New Manila, einer relativ neuen und wirklich sicheren Gegend. Unsere Wohnung selbst ist eine Anliegerwohnung einer netten Professorin, deren Haus sich direkt an unsere Wohnung anschließt. Das Appartement selbst besteht aus einem großen Wohnraum im Erdgeschoss, der sowohl Küche und Essbereich als auch Wohnzimmer und Arbeitszimmer verbindet. Außerdem befindet sich im Erdgeschoss noch unser Bad mit Dusche und WC. In den beiden Schlafzimmern im 1. Stock schlafen im Moment die beiden Polen sowie Alex und Simon. Aufgrund der momentanen Wohnsituation in der Wohnung schlafen Moritz und ich noch auf einer Matratze beziehungsweise einem Schlafsofa unten im Wohnzimmer, aber wir werden die Zimmer oben beziehen, wenn Alex beziehungsweise Danusia und Piotr abgereist sind. Meiner Meinung nach ist die Wohnung echt super, wirklich sauber und geräumig, sodass es im Moment mit sechs statt vier Leuten völlig in Ordnung ist. Die Lage ist außerdem klasse, weil man ungefähr gleich weit von den Einsatzstellen in Parola und Payatas entfernt ist, die Zugstation ist in weniger als fünf Minuten per Fuß zu erreichen, genau wie ein Supermarkt, eine Wäscherei,  die riesige Mall „Robinsons Magnolia“ und eine Eatery. Als Eatery bezeichnet man ein kleines Restaurant, in dem Filipinas oder Filipinos eine bestimmte Auswahl an Gerichten kochen, von welchen man sich eines oder mehrere aussuchen kann und in der Regel mit Reis kombiniert. Meine Erfahrung mit diesen Restaurants ist bisher wirklich gut, das Essen ist total lecker und zudem preiswert. All diese Dinge zeigte uns Alex in unseren ersten Tagen in Manila, außerdem noch wie wir zu Father Artur ins Konvent kommen, wie und wo wir kostenlos Geld abheben können, wo man Geld wechseln kann, wie und wo man das WLAN oder die Kosten für Strom bezahlt und noch vieles mehr. Auch aus diesem Grund bin ich Alex wirklich sehr dankbar, dass er sich dafür eingesetzt hat, noch länger in Manila bleiben zu dürfen. 

Der erste wirkliche Programmpunkt war für uns am Tag nach unserer Ankunft das Mittagessen im Konvent, bei dem wir uns mit Father Artur unterhalten konnten und er uns seine Wünsche und Regeln für eine gute Zeit und Zusammenarbeit mit ihm mitteilte. Im Konvent wurden wir an diesem Tag von allen total nett empfangen und begrüßt, dort leben neben Father Artur und einem weiteren Pater junge Männer aus Nachbarstaaten der Philippinen oder aus den Philippinen selbst, die anstreben Priester zu werden. Hierfür erhalten sie für mindestens ein Jahr im Konvent Englischunterricht. Das Wochenende und den darauffolgenen Montag hatten wir noch frei, um uns ein Stück weit einzugewöhnen war das wirklich sehr gut. Am Tag unserer Ankunft beziehungsweise am Tag danach kamen neben uns auch Alex‘ deutsche Freunde auf die Philippinen. Mit ihnen haben wir am Wochenende etwas unternommen, bevor sie am Sonntag losgereist sind, um ans Meer zu gehen. Alex hat uns außerdem seinen philippinischen Freund Jansky vorgestellt, mit dem wir den Sonntag verbracht haben. Mit ihm zusammen haben wir Adobo gekocht, ein typisch philippinsches und richtig leckeres Gericht mit Hühnchen oder Schwein und Soyasoße. Am Sonntagabend bin ich mit Moritz noch in eine nahe gelegene Kirche gegangen und ich war auch wirklich überrascht, wie viele Gottesdienstbesucher im Vergleich zu Deutschland da waren.

Woche 2
Unser Sprachkurs fand dann ab Dienstag im Konvent statt und wurde von den beiden Lehrerinnen Nica und Erika abgehalten. Hier lernten wir für zwei Wochen die Grundbegriffe und einige grammatikalische Strukturen, die uns im Alltag helfen sollten. Bis wir Tagalog wirklich fließend sprechen können, wird es mit Sicherheit noch lange dauern. Das stellt sich aber als kein schwerwiegendes Problem heraus, da in Manila sehr viel „Taglish“ gesprochen wird, also die Mischform aus Tagalog und Englisch. Doch gerade wenn die Arbeit im Slum beginnt, wird Tagalog mit Sicherheit sehr viel wichtiger werden.

Am Samstag starteten wir gemeinsam mit den Lehrern, die in Payatas, Parola und im Konvent arbeiten, zu einem dreitägigen Teambuilding-Seminar nach Batangas, circa 90 Kilometer von Quezon-City entfernt. Das gesamte Seminar verbrachten wir im tollen „Shercon Resort und Ecology Parc“. Neben den verschiedenen Programmpunkten und Vorträgen konnten wir alle Lehrer und Verantwortliche kennen lernen. Ursprünglich wollten wir am Tag unserer Abreise noch eine nahegelgene Vulkaninsel mit See im See anschauen, aufgrund der Wetterlage haben wir dieses Vorhaben dann aber vertagt.

Der Sprachkurs ging nach diesem verlängerten Wochenende in die zweite Runde, am Freitag wurde im Konvent der Todestag des Gründungsvaters der Salvatorianermissionen in Asien, Otto Hopfenmüller, zelebriert. Nach dem Gottesdienst in der Früh wurde dann neben Hopfenmüllers Leben die Philippinen, ihre Feste und die Gewohnheiten der Filipinos vorgestellt und die Feier mit dem Mittagessen abgerundet. Bei dem Vortrag wurden manche Stereotypen stärker oder weniger stark bedient, würde ich jetzt behaupten.

Woche 3
Da der vergangene Montag wiederum einen Feiertag darstellte, nutzten wir das verlängerte Wochenende, um nach Baler, einem Ort an der Ostküste von unserer Insel Luzon, circa 140 Kilometer Luftlinie entfernt von Manila, zu reisen. Wir, also Moritz, Simon, Anna, eine deutsche Bekannte von Simons Bruder, Alex und Peter, einer von Alex deutschen Freunden, sowie Aldrin, ein mit Alex befreundeter Filipino, starteten Freitag nachts mit dem Bus und waren in der früh um kurz nach fünf in der Unterkunft und zum Sonnenaufgang schon am Strand. Neben entspannen und am Meer sein haben wir uns am Samstag und Sonntag zwei Sehenswürdigkeiten in der Region angesehen: zum einen gibt es einen extrem schönen Wasserfall, genannt „Mother Falls„, der in einer gebirgigen Waldgegend gelegen ist. Hier waren wir außerdem Baden, was wirklich toll war, weil das Wasser im Vergleich zum Meer erfrischend kalt war. Am nächsten Tag haben wir uns den „Old Balete Tree„, einen über 600 Jahre alten Baum mit circa 12-15 Meter Durchmesser angeschaut, der im Prinzip aus tausenden Ästen besteht, die über diese lange Zeit so fest zusammengewachsen sind, dass man sowohl im Inneren als auch Außen gut herumklettern kann. 

Für diese Woche war eigentlich das Praktikum im Kindergarten angesetzt, das uns helfen soll uns an den Umgang mit den Kindern zu gewöhnen und die Aufgabe besser zu verstehen. Aufgrund von Unwettern war der Kindergarten Dienstags und Mittwochs geschlossen. Am Mittwoch sind Moritz, Simon und ich deshalb los, um uns „Parola“, den Slum in der Hafengegend, von Alex zeigen zu lassen. Da die angesetzte Messe im sogenannten Center, eine Wohnung die sich mit einem Lehrerzimmer vergleichen lässt, ausgefallen ist, sind wir vor dem Mittagessen mit den Lehrern schon los zum Slum. Parola an sich ist unterteilt in über 60 Gates, also Eingängen in den Slum, die sich entlang einer breiten Straße zum Hafen reihen. Ein Gate selbst haben wir nicht betreten, da Alex bereits schon seit einigen Wochen nicht mehr unterrichtet und deswegen nicht regelmäßig in sein Gate geht. Daher sind wir nur an allen Gates vorbeigelaufen, aber in keines reingegangen, doch auch diese Bilder waren schon sehr prägend.

Am Donnerstag stand der erste Tag im Kindergarten an. Bei diesem handelt es sich um einen privaten Kindergarten, die Kinder stammen also alle aus besseren Verhältnissen, weshalb zuhause teilweise nur Englisch gesprochen wird. Wie wir später erfuhren, ist das zum Teil ein Problem, da einige Kinder so kein Tagalog verstehen. Nach einer kurzen Vorstellung und ersten Einblicken durfte ich dann auch schon selbst an den Einheiten für die Kinder mitwirken. Neben spielen und essen waren einige Übungen zum Umgang mit dem Stift Bestandteil des Programms. Nachdem die Kinder dann abgeholt wurden, sind wir zum Essen mit den Erzieherinnen bei der Leiterin des Kindergartens eingeladen worden. Für nächste Woche sollten jeder von uns einige typisch deutsche Spiele oder Lieder vorbereiten, um diese den Kindern zu zeigen.

Am Freitag sind meine Mit-Freiwilligen, die beiden polnischen Freiwilligen und ich zu einer Jubiläumsfeier in den Slum „Payatas“ aufgebrochen. Gefeiert wurde das fünfjährige Bestehen von „Alsa Buhay“ in Payatas. Bei Alsa Buhay handelt es sich um ein Teilprojekt von Puso sa Puso und meiner eigentlichen Aufgabe, Kinder im Slum zuhause zu unterrichten und dadurch Bildung zu ermöglichen. Nach einer feierlichen Messe, bei der neben Father Artur und einigen Schwestern auch die Lehrer aus Parola sowie ein Großteil der Familien anwesend waren, folgten einige Aufführungen von verschiedenen Gruppen, die Teil von Puso sa Puso sind. Anschließend sind wir wiederum zum Essen mit den Schwestern und Lehrern eingeladen gewesen. Auch wenn ich noch keine wirklichen Einblicke in ein Gate in Parola hatte, konnte ich doch feststellen, dass die Struktur im Slum in Payatas eine andere ist, da die Menschen, die dort leben, nicht wie in Parola meist aus der Provence kommen und es als Übergang in die Stadt wahrnehmen, sondern über längere Zeit dort leben, weshalb der Aufbau und gewisse Strukturen schon verfestigen konnten.

Allgemein
Generell gefällt es mir bisher sehr gut hier auf den Philippinen. An die Klimaumstellung habe ich mich inzwischen ganz gut gewöhnt, mein Körper hat sich zwar nicht wirklich umgestellt denke ich, aber man stört sich nicht mehr so stark daran, dass man ständig schwitzt. Außerdem ist im Moment noch „wet season“, also die Regenzeit, das bedeutet, das Klima ist von weniger heißen Temperaturen („nur“ circa 30 ° C), viel Niederschlag und hoher Luftfeuchtigkeit (circa 85%) geprägt. Was ich in Manila als eher störend empfinde ist der Verkehrslärm und die hohe Luftverschmutzung, mit der man im Alltag ständig konfrontiert ist. Zum Teil mag das bestimmt auch daran liegen, dass ich bisher noch nie (bewusst) in einer Großstadt gelebt habe. Wiederum ein Vorteil an der hohen Verkehrsdichte ist, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit jeden Ort in Manila erreichen kann, sei es über Taxi, Bahn, Jeepneys, Tricycles oder Bus. Ein weiterer Aspekt, der den Alltag sehr positiv beeinflusst, ist, dass die meisten Filipinos wahnsinnig freundliche Leute sind, egal ob sie dich zum ersten Mal sehen, ob sie dich kennen oder nicht, egal wer, jeder hat immer ein Lächeln oder ein „Hallo, wie geht’s, wo kommst du her“ parat. Hier spielt vermutlich auch ein Stück mit rein, dass wir als Weiße oft ein Stück anders behandelt werden, egal ob wir es möchten oder nicht. Eine weitere Sache, an die ich mich (für mich) überraschend schnell gewöhnt habe, ist Reis, der in
nahezu jeder Mahlzeit enthalten ist. Das Essen generell ist hier richtig lecker und in Eaterys mindestens genau so günstig, wie wenn man es selbst zuhause zubereiten würde. Für mich ist das daher optimal, weil es kostet nicht viel Geld, ich muss es nicht selbst kochen und kann jeden Tag etwas anderes essen.

In den kommenden Wochen steht für uns dann noch das Praktikum im Kindergarten an, daraufhin wird für uns die wirkliche Arbeit an der Einsatzstelle beginnen. Bis dahin euch alles Gute, vielen Dank und bei Wünschen, Fragen oder Anregungen einfach kurz bei mir melden. 

Viele Grüße

Jakob 

 

P.S. Weitere Bilder findet ihr in den Einträgen meiner Mitstreiter oder über die verlinkten Begriffe 🙂

Wie ich Peru besser kennengelernt habe

Hallihallo meine Lieben,

ja ich weiß, es ist lange her, aber dürft ihr euch gleich über zwei Einträge freuen.

Am ersten April war es so weit. Ich stand erwartungsvoll am Flughafen in Lima. Wohl erst sechs Stunden später als gedacht, weil die Flugzeuggesellschaft (oder wer immer dafür zuständig war) sich einen kleinen Aprilscherz erlaubt hatte.

Wie gebannt starrte ich auf die große schwarze Tafel, die in gelber verwaschener Schrift anzeigte, ob man noch weitere fünf Stunden warten darf oder endlich von der Qual erlöst wird.

„Flug aus Madrid – Ankunft 6:45 – delayed“, stand da in Großbuchstaben. Circa um halb zwölf stand ich mit dem Fahrer da und wartete.

Die Minuten waren wie langgezogener Kaugummi und um 12:30 Uhr stand ich von meinem Platz in der Nische auf und setzte mich direkt vor die schwarze Tafel und schaute sie alle zwei Minuten vorwurfsvoll an, bis sie das lang ersehnte Zeichen anzeigte: 12:45 Uhr Ankunft des Fliegers aus Madrid.

Circa zehn Minuten nach Ankunftszeit war die Tafel wieder so gnädig und zeigte „gelandet“ an.

Und zehn Minuten später sah ich sie endlich durch die mit Milchglas verglaste Tür des Ankunftsterminals schreiten. Ich sah meine Familie schon früher und winkte ihnen zu. Als sie mich entdeckten, wurden ihre Schritte kaum merklich zügiger.

Es folgte natürlich ein langes Umarmen und es kullerten vielleicht ein, zwei Tränen, doch schon kurz darauf saßen wir alle in dem großen Wagen und es ging ab nach Chorrillos, nach Hause.

Natürlich wurde ein bisschen über die Hitze geklagt und ab und zu ein Wörtchen über Limas Verkehr verloren, aber wir kamen doch heil im 1 ½ Stunden entfernten Chorrillos an.

Nach ein wenig Eingewöhnungszeit ging es schon nach zwei Tagen zurück in den Flieger, auch für mich. Der Flieger brachte uns direkt nach Arequipa, der weißen Stadt. Dort hatten wir leider auch nur eine kurze Zeit, um uns ein wenig umzusehen, denn kurz darauf ging es schon mit einem Guide für drei Tage ins Colca Tal.

Doch genug Zeit war, um sich die Stadt ein wenig genauer anzuschauen und Lena, einer anderen Freiwilligen, kurz in ihrem Projekt Hallo zu sagen.

Und schon saßen wir in einem Bus, der uns bis nach Chiway brachte und von dort aus ging es mit dem Auto direkt weiter in den Colca Cannon.

Dort sind wir mit unserem sehr lieben Guide drei Tage herumgewandert und haben uns einfach mal umgeschaut.

Schon viel zu bald mussten wir uns von ihm verabschieden und sind weiter nach Puno gefahren, die Stadt direkt am Titi Kaka See. All die Tage war das Wetter mit uns gnädig gewesen und wir hatten strahlende Sonnenschein, obwohl die Regenzeit noch nicht ganz zu Ende war. Auch hier in Puno enttäuschte uns das Wetter nicht.

Von Puno ging‘s ziemlich schnell weiter nach Cusco, der Touristenhochburg Perus. Ich hatte das Gefühl, es laufen mehr Touristen durch die Stadt, als Einheimische. Natürlich konnte man trotzdem das besonderen Flair der Stadt aufschnappen. Ich muss sagen, ich finde Cusco die schönste Stadt Perus, von denen, in denen ich bis jetzt gewesen bin.

Obwohl Cusco sehr schön anzusehen ist, ging es natürlich weiter mit unserer Reise und kurze Zeit später befanden wir uns im Zug nach Aguas Calientes, der Stadt direkt am Fuße von Machu Picchu.

Ich muss gestehen, es war ein atemberaubender Ausblick, vor allem der Aufstieg auf den Waynapicchu (ein Berg genau neben Machu Picchu. Für den Aufstieg braucht man, wenn man gemütlich geht, circa eine Stunde), den ich nur empfehlen kann.

Leider wurden wir mittags von einem ziemlich heftigen Regenschauer erwischt, der uns wirklich bis auf die Knochen durchnässt hat und wie ein Haufen begossene Pudel zogen wir den Rückzug ins Hostel an.

Nachdem wir uns abgetrocknet und einen kompletten Kleidungswechsel vollzogen hatten, die Schuhe ausgeschlossen (was wirklich ausgesprochen ungemütlich und eklig war) befanden wir uns auch schon wieder im Zug und im anschließenden Bus nach Cusco, wo uns eine weitere unliebsame Überraschung erwartete. In unserem Hotel gab es einen Buchungsfehler und wir standen auf einmal ohne Zimmer da. Gott sei Dank organisierte uns das Hotel gleich eine neue Bleibe und chauffierte uns direkt vor die Tür der neuen Zimmer.

Am nächsten Tag ging es schon wieder zurück nach Lima. Nach viel zu kurzer Zeit, wenn ihr mich fragt.

Dort machten wir uns noch ein paar schöne Tage und erkundeten die Stadt und meine Familie konnte einen kleinen Einblick in mein alltägliches Leben hier erhaschen, als sie mit mir ins Haus der Talente ging.

Ein weiteres Highlight waren natürlich auch die Gottesdienste hier, die während der Osterzeit hier stattfinden. So ganz anders als in Deutschland.

Wirklich viel zu bald musste ich uns wieder eine Fahrgelegenheit zum Flugharfen organisieren und als Juan und Jorge (unser Hausmeister) dann vor der Haustür abwartend standen, konnte ich es noch nicht so wirklich begreifen. Erst am Flughafen dann, als ich meine Familie in der kilometerlangen Check-In Schlange stehen lassen musste, weil Juan schon wieder zu seinem nächsten Termin musste, kamen die Tränen und der Abschied bestand aus vielem Drücken und nach Luft schnappen.

Im Auto zurück nach Chorrillos musste ich mich ein wenig zusammenreißen und unsere Wohnung kam mir auf einmal ganz leer vor, aber nach einer halben Woche war ich wieder vollkommen in meiner Arbeit versunken und meine Vorfreude auf meine Familie und Freunde ist noch genauso groß wie vorher.

Lang lebe die Kartoffel! – Meine ersten 2 Wochen in Lima, Peru

Buenos dias./Buenas tardes./Buenas noches. (Such es dir aus, lieber Leser, je nach deiner bevorzugten Zeitzone!)

Vor zwei Wochen hat sich Futur in Präsens gewandelt und nun muss ich anstatt: ‚Ich werde nach Peru gehen.‘, sagen: ‚Ich bin in Peru.‘. Weiterlesen

Meine ersten Wochen in Uganda

Iri aber (Guten Tag auf Lango), meine Freunde!

Mein großes Abendteuer hat begonnen und ich möchte meine ersten Erfahrungen in dem mir unbekannten Land mit euch teilen.

Abschied und Ankunft:
Nachdem ich am 27. August die letzten Habseligkeiten in meinen Koffer gepackt habe, ging es auch schon los zum Flughafen nach München. Meine ganz Familie und Luisa haben mich dorthin begleitet und so den Abschied noch um ein paar schöne Stunden nach hinten verschoben. Doch wie es immer scheint, vergingen diese in „null Komma nichts“.

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Der Anfang meiner Reise

Gestartet ist meine Reise am Frankfurter Flughafen. Nachdem ich meine Familie und Freunde verabschiedet hatte, ging ich dann los auf meine einjährige Reise. Der Flug von Frankfurt nach Dubai war sehr angenehm und entspannt. In Dubai habe ich dann Alex, Meike und Simone getroffen, die sich wie ich auf eine einjährige Reise begeben und somit mich über das Jahr begleiten. Von Dubai ging es dann weiter nach Manila, in die Hauptstadt der Philippinen, mein Einsatzort. Alles in allem mit Zeitverschiebung bin ich 24 Stunden unterwegs gewesen vom 5. August 10 Uhr in Deutschland bis zum 6. August 10 Uhr auf den Philippinen. Am Flughafen wurden wir von Pater Artur abgeholt. Auf den ersten Blick ein ungewöhnlichen Auftritt für einen Pater: in kurzen Jogginghosen und Flipflops.

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The beginning of my great adventure

My journey began on my way to the Frankfort International Airport. I had to say goodbye to my family, friends and my girlfriend first, which was one of the hardest steps to do. After this emotional part, I could finally go ahead and join my first flight to Dubai, where I should meet the other volunteers. Together with Alex, Meike and Simone I travelled to our new home for our upcoming year: Manila – the capital city of the Philippines and place of my action. Because of the time shift, it took me 24 hours to travel over there, so I was really exhausted when we arrived. Father Artur was waiting for us at the airport and we were a little bit confused about the way he looked, because we didn’t imagine him in short jogging trousers and some slippers. Weiterlesen

Der erste Eindruck

Hallo Freunde,

ich bin es, der Meisi, und bin jetzt schon seit 2 Wochen auf den Philippinen. Die Zeit vergeht echt so schnell, aber fangen wir mal in München an. Der Abschied von der Familie am Flughafen war echt schwerer, als ich anfangs gedacht hab. Aber es gab kein Zurück mehr. 24 Stunden später war ich schon auf den Philippinen. Mit Flug und Zwischenaufenthalt in Dubai kam ich auf 18 Stunden Reisezeit. Hinzu kommen noch die sechs Stunden Zeitumstellung.

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Die ersten Wochen in Tansania

So meine Lieben, wir möchten uns gleich mal mit einem tansanischen Sprichwort für den verspäteten Bericht entschuldigen. Das lautet wie folgt: HARAKA HARAKA HAINA BARAKA!! Und heißt so viel wie: „Eile, Eile hat keinen Segen!“

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Die ersten Wochen hier in Manila

Hallo Zusammen
Endlich haben wir WLAN und somit kann ich auch meinen Blog starten.
Wir sind alle gut in Manila angekommen, nach einem kleinen Zwischenstop in Dubai.

Am Flughafen wurden wir von Pater Artur abgeholt und zu unserem kleinen, aber feinen Apartment gefahren.
Wir waren alle sehr K.O, sodass wir bald ins Bett gingen.
Am Sonntag packten wir unsere Koffer aus und erkundigten die Gegend.

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Nach zwei Wochen in Manila

Hallo zusammen,

nun bin ich jetzt schon seit zwei Wochen in Manila, die Zeit geht hier so schnell vorbei. Der Flug hier her verlief ohne große Probleme und Father Artur hat uns vom Flughafen abgeholt und in die neue Wohnung gebracht. In den Tagen darauf haben wir uns zuallererst um unsere Wohnung gekümmert: einkaufen, putzen, einrichten. All die Dinge, um die man sich die ersten Tage in einer neuen Wohnung eben kümmern muss. Ein Supermarkt, der „SaveMore Market“, ist auch gleich um die Ecke und eine große Shoppingmall ist nur ein paar Blocks weiter. Das ist ziemlich praktisch, so müssen wir zum Einkaufen keine weiten Wege zurücklegen.

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