PROJEKTE

Auf dieser Seite findest du eine Übersicht unserer Projekte. Unsere Projekte sind sehr unterschiedlich was die Arbeitsfelder, die Lage der Projekte und die Unterkunft betrifft. Unten findest du eine Liste unserer Einsatzländer und Informationen zu den Projekten. Da sich die Lage in den Einsatzländern und Projekten ändern kann, ist diese Liste nie ganz aktuell. Es gibt immer einige Einsatzstellen die wir anbieten können, hier aber noch nicht aufgeführt sind. Genauso kann es sein, dass eine Einsatzstelle die hier aufgeführt ist und im letzten Jahr noch besetzt war, dieses Jahr nicht mehr verfügbar ist. Nachfragen lohnt sich!

Länderliste:

  • Afrika: Tansania
  • Asien: Indien, Philippinen
  • Naher Osten: Israel

Afrika

Tansania – Mkuranga

Erfahrungsberichte aus Mkuranga

Einsatzfeld

In Mkuranga gibt es zwei mögliche Einsatzfelder.

Krankenstation/Dispensary

Die Dispensary in Mkuranga ist eine Mischung aus Krankenhaus und Hausarztpraxis. Hier werden viele Kranke untersucht, Labortests gemacht, Spritzen gegeben, Verbände gemacht und Medizin verkauft. Das Einsatzfeld des Freiwilligen wäre hier in der Rezeption. Er/Sie wird die Patienten aufnehmen, später die Preise für die Medizin berechnen und so mit den Patienten in Kontakt sein. Das Team des Krankenhauses ist sehr nett, vor allem die Mitarbeiter in der Rezeption sind sehr herzlich und es ist eine sehr gute Möglichkeit die Sprache zu lernen. Ein sehr netter Bruder der Salvatorianer ist Chef des Krankenhauses, der wirklich immer hilft, wenn man Probleme hat, auch wenn sie noch so klein sind.

Ab und zu gibt es auch die Möglichkeit bei der Kinderstation zu helfen oder auch mal in die anderen Bereiche zu schnuppern – wenn man danach fragt. Hauptaufgabe ist aber die Rezeption.

Kindergarten

Die andere Möglichkeit ist im Kindergarten als Lehrer/Aufpasser für Mathematik, Englisch und Kiswahili zu arbeiten. Keine Angst, in dem Kindergarten werden nur grundlegende Sachen unterrichtet: Zahlen, sehr einfaches Englisch und sehr einfaches Kiswahili. Kiswahili wird man als Freiwilliger erst dann unterrichten, wenn man die Sprache einigermaßen beherrscht. Vielmehr als eigenständiges Unterrichten wird man als Freiwilliger Aufgaben der Kinder korrigieren. Das Schönste am Kindergarten sind die vielen Kinder, die einen jeden Tag aufmuntern.

Ort

Mkuranga ist ein Dorf in der Nähe zu der größten Stadt Tansanias: Dar es Salaam. Diese nahe Verbindung zur Stadt ist ein großer Vorteil. In der Stadt kann man wunderschöne Strände besichtigen, ins Kino gehen, Essen gehen und auch ab und zu feiern. Gleichzeitig sind die Freiwilligen aber auch Teil des Dorflebens.

Die Unterkunft ist im Pfarrhaus der Salvatorianer. Gleich daneben ist ein wunderschönes Anbaugebiet, also viel Grünfläche, viele Bäume und Natur – gut für ein paar entspannende Spaziergänge.

Gleich neben dem Krankenhaus ist ein Fußballplatz an dem sehr oft gespielt wird außerdem gibt es zwei Chöre, bei denen die Freiwilligen mitmachen können. Es gibt im Dorf auch ein paar kleine Pool Bars im Freien.

Anzahl der Freiwilligen

1 oder 2 Freiwillige

Wohnen

Die Freiwilligen werden im Pfarrhaus der Salvatorianer in Mkuranga untergebracht. Dort leben die Freiwilligen mit zwei Pfarrern und drei Brüdern zusammen. Es wird oft gemeinsam gefrühstückt, man ist aber generell nicht an Essenszeiten gebunden.

Jeden Morgen gibt es eine kleine Morgenandacht, an der die Freiwilligen teilnehmen können. Sonntags gibt zwei Messen in der Kirche, deren Besuch den Freiwilligen offen steht.

Asien

Indien – Gajapathinagaram

Einsatzfeld

Die Einsatzstelle befindet sich an der Divine Saviour English Medium School – eine von Salvatorianischen Schwestern geführte Schule an der Ostküste Indiens. Da in Indien Ordensschulen großes Ansehen genießen, werden hier nicht nur christliche, sondern Schüler aller Religionen unterrichtet. Die Schule beherbergt circa 600 Schüler im Alter von 3 – 16 Jahren. Der Freiwillige unterstützt vorwiegend Lehrer, welche untere Klassen leiten. Die Klassenstärke ist hier sehr groß – zum Teil befinden sich bis zu 50 Kinder im Raum, weshalb jede Hilfe dankbar angenommen wird. Unterrichtet werden in dieser Jahrgangsstufe vor allem Zahlen, Buchstaben und Reime auf Englisch. Somit haben die Schüler hier erstmals Kontakt mit der englischen Sprache, welche in Indien als Sprungbrett dient. Der Einsatzbereich ist jedoch nicht nur in der Klasse selbst, sondern auf Mithilfe bei Büroarbeiten ausgeweitet.

Ort

Indien ist mit mehr als 1,2 Milliarden Einwohnern die größte Demokratie der Welt. Landschaftliche hat es eine große Bandbreite verschiedener Vegetationen zu bieten. Neben Ausläufern des höchsten Gebirges der Welt – dem Himalaya im Norden – kann man die Meeresküste im Süden, Osten und Westen auffinden. Die Wüste und den Dschungel nicht zu vergessen. Der Einsatzschule und der Konvent befinden sich in der Provinz Andhra Pradesh, circa 500 m vom Dorf Gajapathinagaram entfernt. Die nächste Stadt ist mit dem Bus oder der Rikscha in einer halben Stunde zu erreichen. Um an das Meer zu gelangen müssen zwei Stunden bis in die Hafenstadt Vishakapatnam eingeplant werden, der nächsten Großstadt mit Flughafen.

Sprachlich gesehen werden neben den Hauptsprachen Hindi und Englisch circa 100 verschiedene Sprachen verwendet. Die Sprache am Einsatzort in Andhra Pradesh ist Telugu, wobei in der Schule ausschließlich in Englisch unterrichtet wird.

Anzahl der Freiwilligen

1 oder 2 weibliche Freiwillige

Wohnen

Die Freiwilligen leben bei einer salvatorianischen Gemeinschaft mit circa sieben Schwestern. Der Kontakt zu ihnen ist sehr eng. Der Konvent der Schwestern, wo gegessen, gebetet und gelebt wird, ist direkt neben der Schule. Die Unterbringung der Freiwilligen ist in einem Nebengebäude, in der auch noch zwei bis drei Lehrer und Schwesternanwärterinnen wohnen. Landschaftliche ist der Komplex eingebettet in Reisfelder und Mangoplantagen.

Indien – Laitkynsew

Erfahrungsberichte aus Laitkynsew

Einsatzfeld

Laitkynsew ist eine relativ neue Zweigstelle der Salvatorianischen Patres in Indien. In den letzten Jahren wurde dort eine Schule gebaut, die nun von den Indischen Brüdern geführt wird. Dort könnten sich Freiwillige einbrigen, z.B. bei der Kinderbetreuung. Da die Stelle sehr neu ist, ist hier von den Freiwilligen auch Kreativität und Gestaltungswille gefragt.

Ort

Laitkynsew liegt im Bundesstaat Meghalaya im Nordosten Indiens. Meghalaya bedeutet „Land der Wolken“ auf der Landessprache Khasi. Der Name rührt daher, dass Meghalaya eins sehr feuchtes Klima hat. Laitkynsew liegt an der Grenze zu Bangladesh, man kann vom Ort aus direkt auf die sehr viel tiefer liegende Ebene Bangladeshes blicken.

Anzahl der Freiwilligen

1 bis 2 Freiwillige

Wohnen

Die Freiwilligen wohnen mit den Salvatorianischen Brüdern

Philippinen – Manila

Erfahrungsberichte aus Manila

Einsatzfeld

Die Salvatorianer sind Träger der NGO Puso sa Puso, welche sich zum Ziel gesetzt hat, den Bildungsnotstand in Manila durch verschiedene Programme zu vermindern. Diese Programme richten sich vor allem an die Menschen in den Slums von Parola und Payatas.

Übersetzt bedeutet der Name des Programms Eskwelahan ng Buhay so viel wie „Schule des Lebens“. Es richtet sich an Kinder zwischen vier und sechs Jahren und soll ihnen den Einstieg in die Grundschule erleichtern. Auf den Philippinen ist es Standard, nach der Vorschule Zahlen und Buchstaben schreiben sowie Formen und Farben kennen zu können. Ein weiterer Inhalt ist das Erlernen von englischen Vokabeln. Die Vorschulen sind kostenpflichtig, was sich manche Familien in den Gegenden Payatas und Parola nicht leisten können.

Puso sa Puso bietet durch das Programm Eskwelahan ng Buhay eine kostenlose, tägliche Unterrichtsstunde für kleine Gruppen.

Die Hauptaufgabe des/der Freiwilligen besteht darin, die Unterrichtseinheiten für die Kinder vorzubereiten und zu leiten. Des Weiteren organisiert der/die Freiwillige Events wie eine Weihnachtsfeier für seine Schüler. Zudem wirkt er/sie an größeren Veranstaltungen der Organisation mit.

 

Ort

Die Philippinen sind der fünftgrößte Inselstaat der Welt und setzen sich aus 7641 Inseln zusammen. Diese werden in die drei großen Inselgruppen Luzon, Mindanao und Visayas unterteilt. Das Land lockt mit einer einzigartigen und sehr abwechslungsreichen Natur. Gerade auch die Menschen machen durch ihre Offenheit und Freundlichkeit die Philippinen noch viel erlebenswerter.

Die Metropolregion Manila auf der Insel Luzon setzt sich aus 18 verschiedenen Städten zusammen. Diese wird auch als „NCR“(= National Capital Region) bezeichnet und schließt sich um die eigentliche Hauptstadt der Philippinen: Manila. Laut offiziellen Angaben leben in der NCR knapp 13 Millionen Menschen, wobei man oft von 20 oder gar 30 Millionen Einwohnern hört. Eine derart große Anzahl an Einwohnern und das schnelle Wachstum sorgen für Probleme verschiedenster Art: neben riesigen Hochhäusern und Einkaufscentern gibt es ebenso arme Viertel, in denen die Menschen in winzigen Häusern leben. Die Größe der Stadt ist sicherlich eine Herausforderung – gleichzeitig wird es nie langweilig.

Anzahl der Freiwilligen

Bis zu 4 Freiwillige

Wohnen

Die Freiwilligen wohnen zusammen in einer eigenen Wohnung und versorgen sich selbst.

Philippinen – Cebu City

Einsatzfeld

Mithilfe als Teacher Assistant in der Salvatorian School, dies ist der Kindergarten der Schwestern.

Mithilfe im SPCC (Salvatorian Pastoral Care for Children), ein Büro in einer Pfarrei, das sich besonders für benachteiligte Frauen und Kinder einsetzt.

 

 

 

Ort

Cebu City ist eine der größeren Städte der Philippinen. Die Stadt liegt auf der Insel Cebu, welche zur Inselgruppe Visayas gehört. Die Hauptsprache dieser Inselgruppe ist Visayan, für die Arbeit ist es hilfreich diese Sprache im Laufe des Aufenthalts zu erlenen. Keine Angst, das haben auch schon die Freiwilligen vor euch geschafft. Cebu City hat einen internationalen Flughafen und ist ein beliebtes Reiseziel für Filipinos und internationale Touristen gleichermaßen. Berühmt ist die Region für ihr Lechon (Brathänchen und -ferkel), sowie die schönen Strände.

Anzahl der Freiwilligen

Zwei, meist tauschen beide die Einsatzstelle nach sechs Monaten.

Wohnen

Die Freiwilligen wohnen in einer eigenen Wohnung, die in der gleichen Straße liegt wie das Konvent der Schwestern und die Schule.

Naher Osten

Israel – Qubeibeh

Erfahrungsberichte aus Qubeibeh

Einsatzfeld

Mithilfe im Pflegeheim für palästinensiche Frauen. Die alten oder behinderten Frauen haben oft niemanden mehr, der sich um sie kümmern kann, so freuen sie sich über die Zuwendung und Aufmerksamkeit der Freiwilligen.

 

Ort

Qubeibeh ist ein Dorf in der Nähe von Jerusalem, das zu Israel gehört, aber im palästinensischen Gebiet liegt.

Anzahl der Freiwilligen

1 weibliche Freiwillige

 

Wohnen

Die Freiwillige lebt bei den Salvatorianerinnen mit.