Archiv der Kategorie: Kisiju

Kulturschock Wien

Nun bin ich schon ein bisschen mehr als ein Monat in Wien zurück und ertappe mich immer noch dabei, dass mich etwas sehr überfordert bzw. überrascht. Aber nun mal zu den ersten Wochen. Erstes Erlebnis: eine dreispurige Autobahn und der Verkehr vom Flughafen nach Hause, nächste Herausforderung: einparken. Ich war sehr froh, dass dieses Mal meine Mama gefahren ist. Natürlich bin ich aus dem Erzählen nicht mehr herausgekommen. Noch in der ersten Nacht hatte ich wohl einiges zu verarbeiten, denn laut meiner Mutter sprach ich laut auf Kiswahili.  Schon wenige Tage später kam die nächste Wieder-Neuerfahrung „U-Bahn fahren“. Ich kann mich erinnern, wie ich zu meiner Mama sagte: “Mama, ich fahr zum ersten Mal wieder U-Bahn!“. Ich schätze, dass sich die Leute rund um uns gedacht haben: “Was ist denn mit der los?“ Für mich war es mal wieder erstaunlich, wie schnell man von A nach B kommen kann. Auch einer meiner ersten Eindrücke war die Ignoranz der Leute auf der Straße. Mir fehlten die freundlichen Begegnungen wie auf den Straßen in Tansania. Jedoch kann ich auch von sehr positiven, schönen Erlebnissen erzählen. Menschen, die unter anderem meine Artikel und verschiedene Wiener Kirchenzeitungen gelesen hatten, kamen auf mich zu mit der Frage „Klara, wie geht’s dir? Wie war Tansania?“ und dem Satz „Schön, dass du wieder da bist!“

Ein Erlebnis habe ich besonders in Erinnerung und zwar wollten mein Bruder und der Freund meiner Schwester mit mir auf einen Willkommensdrink gehen. Mein Bruder meinte: „Klara, wir treffen uns um 21 Uhr!“ Ich geriet in Panik, 21 Uhr ist viel zu spät. Ich darf doch nach 18:30Uhr nicht mehr allein unterwegs sein und dann noch allein U-Bahn fahren. Ich war damit so überfordert, dass ich meinem Bruder abgesagt und auf eine Woche später vertröstet habe. Eine Woche später war es dann kein Problem mehr.

Erstaunt hat mich ebenfalls, wie schnell einen der Alltag einholt. Einkaufen im Supermarkt, Bank- und Poststress, Wohnung auf Vordermann bringen, kochen und vieles mehr. Das Leben geht weiter, obwohl ich mich sicher verändert habe. Ich erinnere mich ebenfalls daran, ich wollte eine durchsichtige Handyhülle kaufen und der Verkäufer meinte der Preis wäre 15€. Ich sagte ihm, das sei mir zu teuer und ging, aber den verständnislosen Blick von ihm werde ich nie vergessen. Soviel zu meinen ersten Eindrücken in Wien, der Stress hat mich wieder.

Nur noch drei Monate …

Das Wichtigste zuerst, mir geht es gut! Mein größtes Problem ist nur: es gibt keinen Strom und kein Internet, nur am Handy! Jetzt in der Regenzeit funktioniert auch Solarenergie nicht wirklich, aber meine Zeit neigt sich dem Ende zu. Weiterlesen

Meine letzten paar Wochen

Hallo ihr Lieben,

Ich weiß, ich habe mich schon länger nicht mehr gemeldet! Möchte euch aber nun erzählen, was in der Zwischenzeit bei mir so los war!
Beginnen möchte ich mit dem Zwischenseminar, welches Mitte Februar in Dar Es Salaam stattfand. Es war ein tolles Seminar, mit vielen Erfahrungsberichten und tollen Leuten. Das Programm war ganz auf unsere Bedürfnisse abgestimmt! Hat sehr gut getan!
Gleich im Anschluss fuhr ich für einige Tage nach Kenia, Weiterlesen

Weihnachten, Neujahr und andere Erlebnisse

Also erstmal zu den zwei wichtigsten Festen am Ende des Jahres. Weihnachten und Neujahr habe ich mit Alyssa, Becky und vier weiteren Freunden auf Sansibar verbracht. Wo ich eine weitere, ehemalige Freundin von der Sprachschule getroffen habe. Sie arbeitet auf Sansibar und hat uns viel gezeigt und organisiert.

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Umgebung und verschiedene Arbeitsbereiche erkunden…

Mit einer kurzen Unterbrechung bin ich nun doch einige Wochen in Lukuledi. Jetzt wird es Zeit, auch die nähere Umgebung mehr zu erkunden, somit habe ich zum Beispiel einen Tagesausflug nach Mtwara gemacht, einer sehr schönen Stadt an der Küste. Ich war dort mit Sr. Anwarite, da eine Verwandte von ihr „Graduation“ feierte. Weiterlesen

Erste Wochen in Lukuledi….

So nach zwei Monaten habe ich es nun auch endlich an meinen Einsatzort geschafft, allerdings habe ich noch immer nicht das Volunteervisum in der Hand. Aber nichtsdestotrotz bin ich bereits im Projekt und helfe mit. Weiterlesen

Pole pole…

So ihr Lieben, jetzt hört ihr auch mal wieder was von mir. Zwei Monate sind jetzt schon fast rum und die Zeit verging wirklich wie im Flug. Inzwischen haben wir uns schon gut eingelebt und viele neue Bekanntschaft geknüpft. Im Moment bin ich zusammen mit Rebekka in Dar es Salaam und morgen geht es für uns endlich los nach Mkuranga. Weiterlesen

Zwei Monate in Tansania…

So ihr Lieben, ja ihr lest richtig, wir sind schon zwei Monate hier in Tansania, zumindest Alyssa und ich. Da Alyssa, Becky und ich immer noch keine Arbeitsgenehmigung hatten, gingen wir weiter in die Sprachschule. Alyssa und ich waren die letzten drei Wochen sogenannte „Advanced Students“. Wir lernten alles Mögliche über das Farmen, das Autoreparieren, was es in einer Dispensary zu tun gibt,… Verstehen tun wir mittlerweile auch schon relativ viel. Da Alyssa und ich in den letzten drei Wochen auf einem Uni-Gelände wohnten, haben wir viele Möglichkeiten gehabt zu üben. Angesprochen wird man immer.

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Nach fast vier Wochen in Tansania…

Hallo erstmal! Oder wie man hier so sagt: „Habari yetu?“ (Wie gehts euch?)

Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt zu Wort melde! Ich hatte mein Passwort vergessen. Aber in den ersten zwei Wochen in Tansania habe ich das selbe erlebt wie Alyssa. Nun zur letzten Woche. Abgesehen davon, dass wir mittlerweile die besten Restaurants in Morogoro kennen, hatte ich auch ein recht traumatisches Erlebnis. Und zwar musste ich zum Zahnarzt.

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