Archiv der Kategorie: Rückkehrerarbeit

Hier findest Du Beiträge und Artikel zu allen Aktionen von MaZ, die die Rückkehrerarbeit, d.h. die Arbeit mit und für bereits zurückgekehrte MaZ in Deutschland, betreffen.

Coaches- und Ehemaligen-Treffen Pfingsten 2019

Coaches-Treffen Pfingsten 2019

Alle Jahre wieder Treffen sich die Coaches an Pfingsten. Doch dieses Jahr war einiges neu. So war der Treffpunkt eine idyllisch gelegene Hütte in der Nähe von Freising und zwei frisch zurückgekehrte MaZler frischten das Team der Coaches auf. Außerdem war Jakob Knebel, Verantwortlicher der Servicestelle Rottenburg-Stuttgart, mit dabei. Durch diese noch recht neue Kooperation gab es viele Dinge zu klären. Im Fokus stand die Begleitung und Vorbereitung der aktuellen und neuen Freiwilligen. Aber auch Themen wie Rückkehrerarbeit, Partnerdialog und Finanzielles wurden besprochen. Die Termine und Zuständigkeiten für das neue Vorbereitungsjahr wurden festgesetzt, sodass sich Interessierte bereits jetzt auf eine gute und vielfältige Vorbereitung freuen können. Geplant ist wieder ein Informationstag in München, bei dem das Freiwilligenprogramm der Salvatorianer ausführlich vorgestellt wird. Letzte Zweifel von Bewerbern können im Gespräch mit den Coaches an diesem Tag bereits ausgeräumt werden.

Nach getaner Arbeit stand Freitag Abend für die Coaches bereits traditionell ein Biergartenbesuch an. Zum Glück passte das Wetter und so sind wir nach Freising in die Plantage aufgebrochen. Nach einer langen und lustigen Nacht, bei der so manche Spiele gespielt wurden, folgte am Samstag morgen die Vorbereitung des anschließenden Ehemaligentreffens. Die Coaches planten ein Rahmenprogramm, kümmerten sich um den Einkauf und das Mittagessen. Pünktlich mit der Ankunft der ersten Ehemaligen war alles fertig und der unbeschwerte Teil des Treffens konnte beginnen…

Ehemaligentreffen 2019

Was treibt junge Menschen aus ganz Deutschland und sogar Österreich in ein kleines Dorf in der Nähe des Münchner Flughafens? Bepackt mit Rucksäcken und Schlafsäcken, Badesachen und guter Laune? Richtig, die Einladung von Pater Georg zum traditionellen Ehemaligentreffen am Pfingstwochenende. Samstag Mittag ging es mit einer leckeren Stärkung los. Knapp 20 junge Erwachsene machten sich auf den Weg in unbekanntes Gebiet. Eine Wanderung, die mit einem Weg beschildert mit: „Absturzgefahr“ beschildert wurde, begann, schreckte niemanden ab. Zwar waren die Ungläubigen in leichtem Schuhwerk unterwegs, doch kamen alle heil, wenn auch zerstochen und von Brennnesseln gezeichnet, auf dem befestigten Weg an. An der Isar wurde eine Pause eingelegt. Hier fand auch das Highlight des diesjährigen Treffens statt: Eine Pfingstmesse am Fluss ganz unter dem Motto: neue Wege gehen. Die Messe war sehr eindrucksvoll und gab dem ganzen Wochenende einen besonderen Rahmen. Zurück im Haus folgte ein gemütlicher Abend mit Essen, Spiel Spaß und vielen interessanten Gesprächen. Einige lernten sich neue kennen und alte Freundschaften wurden wieder aufgefrischt. Am Sonntag ging es, nach einem ausgedehnten Frühstück, mit einem Autocorso nach Freising. Dort wurden der Domberg und Weihenstephan besichtigt. Anschließend gab es eine Abkühlung im Badesee. Gespeist wurde im Biergarten. Es wurde ein sehr langer und lustiger Abend. Montag ging es nach einem langen Frühstück an die Heimreise. Vielen Dank an Pater Georg und die Coaches, die den Ehemaligen dieses tolle Wochenende mit vielen Erfahrungen ermöglicht haben. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und hoffen, wieder viele ehemalige Freiwillige der Salvatorianer, Passauer und Comboni zu treffen.

Abschluss und doch kein Ende

So schnell vergeht ein Jahr: Nach 12 ereignisreichen Monaten trafen am 19. September die „Missionar/-innen auf Zeit (MaZ)“ wieder in Nürnberg aufeinander. Es war das letzte Seminar, bei dem alle gemeinsam von ihren Einsatzländern und Erfahrungen berichteten. Und während bei der Abreise vor einem Jahr Aufregung und Abenteuerlust herrschte, spürte man nun einen Schuss Sehnsucht und Melancholie. Der Freiwilligeneinsatz war fast zu kurz. David Knoblauch fasst die Stimmung zusammen: „Was bei unserer Verabschiedung noch in ferner Zukunft lag, war für uns im Rückblick einen Wimpernschlag lang.“

Mit dabei waren auch Pater Georg Fichtl, Pater Günther Hofmann, Linda Ponradl und Lukas Korosec. Unter ihrer Anleitung  reflektierten die Rückkehrer den eigenen Einsatz. Aber auch die Zukunft wurde dikutiert und Möglichkeiten aufgezeigt, sich weiterhin im MaZ Programm zu engagieren. Unter anderem diskutierten alle Stereotype über die eignenen Einsatzländer, skizzierten ihre Erlebnisse und Gefühle während des Einsatzjahres. Außerdem wurden  Präsentationen zur eigenen Einsatzstelle und den eigenen Erlebnissen vor Ort vorbereitet. Die Präsentationen sollen nicht nur an diesem Wochenende, sondern auch  später bei den eigenen Solidaritätskreisen zum Einsatz kommen.

Über das Highlight des Wochenendes waren sich alle einig: Bei den gemeinsamen Abenden konnten sich alle austauschen und erfuhren so auch viel über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die die Länder, Stellen und sie selbst ausmachen und die jeden Einsatz zu einer einmaligen Erfahrung machten. Diese Erfahrungen brachten die jungen Missionare am Ende gemeinsam vor Gott. Mit dem Seminar ging der Einsatz zu Ende „und doch“ – so schreibt uns David Knoblauch – „bleibt die Hoffnung, dass es damit nicht zu Ende geht, sondern neue Freundschaften in die Welt hinausgehen, um von den gemeinsamen Erfahrungen zu erzählen“.

Auf zu neuen Ufern

Pfinstklausur der Coaches

Seit der Herbstklausur hat sich unser Freiwilligenprogramm verändert. Denn nach dem Weggang von Brigitte Rolfes, unserer Koordinatorin für das Freiwilligenprogramm, haben wir die Organisation des Programms in Deutschland an die Diözese Rottenburg-Stuttgart abgetreten. Sie wird zukünftig die Vorbereitung unserer deutschen Missionare auf Zeit und die Abwicklung der Finanzierung über das bundesweite „Weltwärts-Programm“ für uns durchführen. Durch diese Umstrukturierung können wir auch weiterhin jungen Menschen einen freiwilligen Einsatz in unseren sozialen Projekten ermöglichen. Die ersten MaZ aus der neuen Zusammenarbeit reisen bereits diesen August aus.

Doch welche Auswirkungen hat diese Umstrukturierung für die Coaches? Das Treffen vor Pfingsten in der Nähe von Regensburg gab überzeugend Antwort: Eva Ludwig aus Wernau, verantwortlich für die Servicestelle „Weltkirchliche Friedensdienste“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart, kam eigens und beantwortete die vielen Fragen souverän. Die Coaches sind weiterhin wichtig bei Werbung und Auswahl, bei Begleitung und Rückkehr. Zudem sollten sie den Kontakt zu den Einsatzstellen pflegen. Fazit: Sie werden weiterhin dringend gebraucht.

Coaches-Treffen in Nürnberg

Wie jedes Jahr fand im Herbst (03.11.17 – 05.11.2017) das traditionelle Coaches-Treffen statt, nun bereits zum dritten Mal in Nürnberg. Nach einem eher gemütlichen Freitag Abend, bei dem die persönlichen Empfindlichkeiten und Erfahrungen im Vordergrund standen, wurde am Samstag sehr intensiv gearbeitet. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. So haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie es gelingen kann, neue Bewerber*innen zu erreichen. Und siehe da, bereits am Sonntag kam Pater Georg ins Gespräch mit einer jungen interessierten Kirchenbesucherin. Wir hoffen, dass unsere Arbeit Früchte trägt und auch noch viele weitere junge Menschen für ein Jahr als MaZ begeistert werden können.

Ein weiteres wichtiges Thema war außerdem die pädagogische Begleitung der aktuellen MaZ, in der Vorbereitung sowie aktuell im Einsatz. Sehr erfreut hat uns die Auswertung der Reflexionsbögen der Seminare, da wir dadurch die Bestätigung hatten, dass unsere bisherige Arbeit durchaus gut angekommen und auch von einzelnen extra wertgeschätzt worden ist. Treuer Begleiter bei diesem Seminar war Lindas Hund Cäsar, weshalb wir auch einen ausgiebigen Spaziergang machen konnten und so mehr über die Geschichte Nürnbergs erfahren konnten. Und zu guter Letzt muss noch erwähnt werden, dass wir bereits mit den Vorbereitungen für das Ehemaligentreffen begonnen haben, welches über Pfingsten in Nittendorf bei Regensburg stattfinden wird, wozu alle ehemaligen MaZ der Salvatorianer und Comboni-Missionare herzlich eingeladen sind.

Insgesamt war dieses Wochenende sehr konstruktiv und wir sind alle motiviert nach Hause gegangen, und freuen uns bereits auf die nächsten Vorbereitungsseminare, bei denen wir wieder dabei sein dürfen.

Melanie Simon

Tabubruch: wir reden übers Geld!

Junge Erwachsene beleuchten das Thema Geld auf dem Eine Welt Camp

Geld – für viele ein schwieriges Thema. Nicht nur, weil es eines der letzten Tabus in Deutschland ist („über Geld spricht man nicht“), sondern auch weil viele Menschen Angst haben vor Zahlen und meinen, alles, was mit Geld zu tun habe, sei irgendwie zu kompliziert um es richtig zu verstehen. Dabei benutzt jeder von uns tagtäglich Geld und muss immer wieder Entscheidungen treffen, wie er es ausgeben möchte.

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Ehemaligentreffen: Spaß und Action

Über das Pfingstwochenende vom 03. Juni bis 05. Juni 2017, im Anschluss an das Coaches-Treffen, hat das traditionelle Ehemaligentreffen in Schönhofen bei Regensburg stattgefunden. Rund 20 Freiwillige, die ihren Einsatz in den Jahren 2006 bis 2016 mit den Salvatorianern, den Passauern und auch den Combonis in sehr unterschiedlichen Ländern geleistet haben, haben das Pfingstwochenende gemeinsam verbracht.

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Neuigkeiten vom MaZ-Coaches Treffen

Von Donnerstag, 01. Juni 2017, bis Freitag, 02. Juni 2017, haben sich die Hauptamtlichen und die MaZ-Coaches der Salvatorianer und Comboni aus Deutschland und Österreich in Schönhofen bei Regensburg getroffen.

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MaZ-Coaches Treffen Mai 2016

MaZ-Coaches Treffen: Seminarplanung mit viel Spaß

Von Donnerstag, 19.05.16 bis Freitag, 20.05.2016, haben sich die MaZ-Coaches der Comboni-Missionare und Salvatorianer in Nittendorf getroffen und das letzte Vorbereitungsseminar für die bald ausreisenden Missionare auf Zeit (MaZ) geplant. Mit viel Freude, Tatendrang und Kreativität widtmeten sich die MaZ-Coaches den Tagesordnungspunkten. Weiterlesen