Archiv der Kategorie: 2019

The start of something new

Hallo und Magandang araw (Guten Tag)

Nun bin ich schon fast vier Monate auf den Philippinen und muss sagen, dass ich mich sehr gut an alles gewöhnt habe. Aber fangen wir von vorne an.

Der Flug von Stuttgart nach Manila mit einem Zwischenstopp in Istanbul verlief problemlos. Am Flughafen in Manila wurden Lukas, mein Mitfreiwilliger, und ich von Daniel, unserem Vorgänger, abgeholt. Da wir erst am Abend ankamen, ging es dann auch direkt ins Bett. Am nächsten Tag zeigte uns Daniel dann erst einmal die Gegend, in der wir das kommende Jahr wohnen würden. Bei der Gelegenheit sind wir dann auch das erste Mal Jeepney gefahren. Jeepneys sind die meist genutzten öffentlichen Verkehrsmittel und sind alte, umgebaute Militärjeeps, die meistens bunt bemalt wurden. Neben den Jeepneys gibt es noch die Tricycles, welche einfach Motorräder mit einem  Beifahrwagen sind. Viel benutzt werden auch die drei LRT-Linien, das ist die Straßenbahn in Manila, die aber erhöht auf einer Art Brücke fährt. Neben diesen Hauptverkehrsmitteln gibt es natürlich auch Busse, Taxis, etc.

In den folgenden zwei Wochen wurde uns von Daniel (wofür ich ihm sehr dankbar bin) noch alles Weitere gezeigt, was wir wissen müssen. So durften wir auch schon das erste Mal Payatas, eines der beiden Slums, besuchen und ein paar Teachers (Lehrer) kennenlernen. Nach einer Woche konnten wir dann endlich unseren Verantwortlichen Father Artur treffen und mit ihm den Verlauf der bevorstehenden Wochen besprechen. Bevor ich  meinen eigentlichen Einsatz in den Slums beginnen konnte, musste ich nämlich erst noch Tagalog, die Sprache hier, lernen und ein Praktikum in einem Kindergarten absolvieren.

Am Montag in der darauffolgenden Woche ging für Daniel, der dann zurück nach Deutschland flog, das Jahr auf den Philippinen zu Ende und für uns begann der Alltag, denn ab diesem Montag hatte ich dann immer abwechselnd Sprachkurs und Praktikum.

Der Sprachkurs hat mir sehr geholfen und ich kann mich nun auf Tagalog vorstellen und mich, meine Familie und andere Menschen beschreiben, Dinge kaufen, mich mit Freunden verabreden, Wegbeschreibungen geben und natürlich habe ich viele hilfreiche Vokabeln für den Unterricht gelernt . Auch die Arbeit in der Kinderwood Learning Villa, dem Kindergarten in dem ich mein Praktikum hatte, hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es erst einmal eine Umgewöhnung zu den deutschen Kindergärten war. Hier müssen die Kinder nämlich schon im Kindergarten Englisch und Tagalog lernen, wozu nicht nur Farben, Zahlen, Formen, etc. gehören und sie spielen sehr wenig bis gar nicht im Kindergarten.

Seit über einem Monat bin ich nun in Parola, dem zweiten Slum, wo ich das restliche Jahr über arbeiten werde. Die ersten Wochen waren noch relativ unspektakulär, da wir erst einmal alles Organisatorische klären mussten. Dazu gehörte, wie wir die Kinder aufteilen, wie lange die Klassen gehen, wo wir die Kinder unterrichten werden, …

Ich unterrichte nun drei Klassen mit jeweils 5 – 10 Kindern. Morgens habe ich zwei Klassen für jeweils eine Stunde, und nachmittags nochmal eine und unterrichte dann in den Häusern der Kinder. Die Arbeit gefällt mir bis jetzt schon sehr gut, wobei ich mich noch ein bisschen eingewöhnen muss, weil es am Anfang vor allem noch schwer ist mit den Kindern zu kommunizieren, da sie noch nicht wirklich Englisch können und mein Tagalog noch nicht so gut ist.

An den Wochenenden haben wir immer Freizeit. Dort treffen wir uns dann mit Freunden oder sind auch schon mal aus Manila rausgefahren. So sind wir einmal an den Strand nach Zambales und einmal mit den anderen Teachers nach Tanay auf eine Drachenfruchtfarm in die Berge gefahren. Die Ausflüge waren sehr schön, da es mal eine Pause vor dem lauten, überfüllten, dreckigen Manila war, hinein in die wunderschöne Natur der Philippinen.

Alles in allem habe ich mich hier sehr gut eingelebt, was ich auch nicht als schwer empfunden habe, da ich hier von allen, die ich kennengelernt habe sehr herzlich begrüßt und aufgenommen wurde.

Falls ihr noch Fragen oder weitere Anliegen habt könnt ihr mir gerne schreiben (alice.philippinen@gmail.com).

Viele Grüße aus Manila und bis zum nächsten Mal

Manila

Jeepney

Tricycle

 

 

 

 

 

Unterrichtsstunde in der Kinderwood Learning Villa

Drachenfruchtfarm

 

Straße vor Parola

Strand von Zambales

Karibu Tanzania! – Meine ersten zwei Monate in Tansania

Hallo zusammen!

Innerhalb von 2 Monaten kann man hier in Tansania sehr viel erleben. Ich fange einfach mal  von vorne an.

Mit großer Vorfreude und ein wenig kribbeln im Bauch habe ich meine große Reise Anfang August angetreten.

Zunächst bin ich nach Morogoro in die Sprachschule, in welcher ich 1 Monat lang in die Sprache Kiswahili eingeführt wurde. Anzumerken ist , das man bei dieser Sprache nicht unbedingt Wörter vom Englischen, Französischen oder deutschen ableiten kann . Also etwas ganz Neues. Doch es hat von Anfang an Spaß gemacht sich auf etwas Neues einzulassen. Nebenher habe ich auch wundervolle Menschen kennengelernt, die mir sehr wichtig geworden sind. Ebenso habe ich einen Massai Markt besucht, der einen einfach fasziniert. 

Nachdem ich den Sprachkurs beendet hatte, bin ich an meine Einsatzstelle gekommen. Ich wurde von den Brothers and Fathers der Salvatorianer wirklich toll aufgenommen, auch von den Sisters nebenan wurde ich sehr herzlich empfangen.

Zunächst mussten mein Mentor Father Ayub und ich erstmal die Bürokratie hinter uns bringen und noch sehr viele Male nach Dar es Salaam fahren , damit ich nicht irgendwann illegal im Lande bin.

Mittlerweile bin ich immernoch legal und mein Jahresvisum habe ich auch bald.

Das Gelände der Salvatorianer hier ist riesig. Zu Beginn hatte ich erst nur das Gelände mit Dispensary und Kindergarten und den Wohnhäusern gesehen, jedoch gehört noch eine ganz große Landwirtschaftliche Fläche dazu. Aufgrund dass Mkuranga auf der Spitze eines Hügels liegt , hat man eine wundervolle Aussicht auf Palmen, Bananenbäumen und vieles mehr.

Neben Pflanzen gibt es auch sehr viele Tiere zu sehen.

Schlagen, Affen, Hühner, Ziegen und ganz viele Krabbelviecher.

Ich arbeite in der Dispensary, der Krankenstation, der Salvatorianer. Meine Kollegen sind alle super nett und versuchen mir Kiswahili beizubringen.

Des Öfteren scheitere ich noch an mangelnder Sprachkenntnisse, aber ich merke, wie es trotzdem langsam einfacher wird.

Trotz allem macht die Arbeit sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal etwas langweilig wird, wenn keine Patienten kommen(was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist).

So langsam hab ich mich hier gut eingelebt und traue mich mehr unter die Leute . Das heißt ich erkunde Mkuranga und lerne viele nette Leute kennen, die auch meine Vorgänger schon kennengelernt hatten.

Mittlerweile hat auch hierbei Regenzeit begonnen, was hin und wieder sehr angenehm ist, da es dann abkühlt und man auch nachts sehr gut schlafen kann. Für die Wäsche ist es aber nicht so gut geeignet . Sie trocknet zwischen den Regenschauern und wird dann wieder nass , bis an einem Tag die Sonne scheint und die Wäsche dann wirklich trockenen kann.

Dazu muss ich sagen , dass hier per Hand gewaschen wird. Jetzt besitzen wir aber neuerdings eine Waschmaschine. Wer weiß wieviel ich dann noch per Hand waschen muss?

Ich warte jetzt gespannt auf Judith , die in  3 Wochen endlich ihren Dienst antreten wird.

Bis dahin liebe Grüße aus Tansania !

Klara

WELCOME to India

Ein herzliches „Kublei“ an euch!

Ich bin nun seit bald zwei Monaten gut in Indien angekommen. Bei meiner Ankunft hat mich, wie vereinbart, Father Noble und Sister Simi am Flughafen in Guwahati abgeholt. Mit ihnen, mehreren Schwestern und Brüdern durfte ich fünf wundervolle und spannende Tage in Nagaon in Assam verbringen. In dieser Zeit waren wir von Morgens bis Abends bei verschiedenen Schulen und lieben Menschen zum Mittagessen, Tee oder Abendessen eingeladen. Am vierten Tag hatten wir einen Tag, wo wir uns den Brahmaputra mit einer beeindruckenden gesamtlänge Länge von 2900 Kilometer angeschaut haben. Auf diesem haben wir eine kleine Bootstour unternommen und siehe da – sogar Flussdelpine gesehen! Es waren wirklich tolle und spannende Tage, die ich in Assam verbringen durfte.

Typisch für Indien, waren natürlich überall Kühe auf der Straße zu sehen sowie Ziegen und Hühner. Was man beim indischen Verkehr definitiv sein muss –  achtsam und aufmerksam 🙂 auch für mich waren die Autofahrten immer spannend um diese wundervolle Landschaft mit ihren zahlreichen Reis- und Teefelder zu begutachten.

Am 11. August fuhren dann Father Noble und ich Richtung Shillong – der Hauptstadt von Meghalaya (Meghalaya ist ein Bundesland von Indien mit einer Größe von Slowenien). Dort haben wir Unterschlupf bei den Salvatorianer in Shillong erhalten, da wir schon über 5 Stunden unterwegs waren und die Nacht langsam Einzug hielt. Nach einem herzlichen Empfang, haben wir gemeinsam einen kleinen Gottesdienst und zusammen mit den zwei Fathers und den Brüdern zu Abend gegessen. Einer der Fathers meinte dann, ich soll nur viel essen, damit ich wohlgenährt wieder nach Hause komme 🙂 ..was hier um ehrlich zu sein nicht schwer ist, denn dann indische Essen ist exzellent! Da ich scharfe Speisen und Reis schon in Österreich bevorzugt habe, bin ich hier natürlich genau richtig gelandet.

Nach einer angenehmen Bettruhe und einem Frühstück brachen Father Noble und ich auf, um die Fahrt nach Laitknysew anzutreten. Auf dem Weg dorthin besuchten wir wieder viele liebe Menschen und waren wieder zum Mittagessen eingeladen. Eines muss ich auf diesem Wege anmerken. Was Gastfreundschaft betrifft, sind die Inder definitiv an vorderster Reihe.

..und dann endlich, am Abend und vielen holprigen Straßen erreichten wir Laitknysew – meine Enddestination in den East Khasi Hills, wo ich im Projekt der Salvatorianer mitarbeiten darf.

Hier wurde ich ebenfalls herzlich von Father Ambrose und Brother Meshelomon empfangen. Ich konnte gleich mein Zimmer beziehen was sehr schön und einfach ausgestattet ist. Ich habe mich auf Anhieb wohl gefühlt und breitete mich gleich mit meinen Sachen aus. Ich war sehr glücklich, endlich in diesem Naturparadies angekommen zu sein. Am nächsten Tag wurde ich feierlich von den Kindern mit Gesang und Blumen empfangen und ich hielt ein paar kurze Worte an sie und stelle mich ihnen sowie beim Lehrpersonal vor. Anschließend war ich schon in der Schule tätig und die Tage darauf wurde ein Zeitplan mit den jeweiligen Klassen und Unterrichtsfächer für mich erstellt. Father Ambrose ist hier der Direktor der Schule und leitet diese mit Liebe und Disziplin sowie Hingabe. Was klar ersichtlich ist, dass er unerschöpflich daran arbeitet, stetig die beste Schulbildung für die Kinder zu ermöglichen. Es gibt auch noch viel zu tun an der Schule, da das Gebäude 2015 neu errichtet wurde und alles recht einfach ausgestattet ist… aber alles mit der Zeit und davon berichte ich euch gerne laufenden in meinen nächsten Artikeln sowie über die wundervolle Natur hier.

Nun beginne ich auch langsam die Landessprache Khasi zu lernen. Das erste und wichtigste Wort, dass man mir beigebracht hat, war „Kublei“ – dies beteutet Guten Morgen, Guten Tag sowie die besten Wünsche an dich und das wünsche ich natürlich allen meinen lieben Lesern.

In diesem Sinne bis bald & Kublei

Nadja

Zur Heimat und dem Globalen Müllproblem

Heimat

Land, Landesteil oder Ort, in dem man [geboren und] aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend). – Duden

Als ich vor nun mittlerweile mehr als 11 Monaten die Reise nach Manila angetreten bin war ich mir bewusst dass ich genau dies für ein Jahr hinter mir lassen werde. Der Abreise immer näher kommend muss ich feststellen dass ich nun wieder eine Heimat verlassen werde.

Ich bin ein absolutes Dorfkind. Der Dorftratsch gehörte genauso zu meinem Leben wie die Kühe auf der Weide gegenüber. Ein Bus fährt morgens raus und abends einer wieder rein, ansonsten galt es das Fahrrad oder das Auto zu nutzen. Vom Balkon der Ausblick in die bergige Landschaft des Bayrischen Waldes und wenn etwas Föhn herrschte den Sonnenuntergang mit Sicht auf die Alpen genießen. Metro Manila (ca. 23 Millionen Einwohner) ist davon so ziemich das absolute Gegenteil. Eine Weltmetropole von der es nichts vegleichbares in Deutschland (Berlin: 3,7 Millionen Einwohner, Bayern: 13 Millionen Einwohner) gibt.

Von einer solchen Idylle kommend habe ich nicht damit gerechnet mich jemals zu 100% heimisch zu fühlen doch über die Zeit hat sich genau dieses Gefühl ausgebreitet. Jedes mal wenn ich mit anderen Freiwilligen Reisen war wusste ich mich über die Stadt, den Lärm und den Smog zu beschweren doch wenn ich dann von paradisischen „Postkarten-Locations“ zurück bei meiner Wohnung in Quezon City kam fühlte ich mich dennoch zu Hause. Die Dinge die ich in Deutschland vermissen werde sind genauso unzählig wie die Dinge auf die ich mich schon wieder in Deutschland freue.

Das Globale Müllproblem

Eine Frage die mir häufig gestellt wurde ist, ob denn das Müllproblem hier tatsächlich so dramatisch sei, wie oft in den Medien dargestellt. Klare Antwort: Ja. Es gibt nunmal kein so nettes Müllsystem wie in Deutschland und ja, es liegt auch im vergleich zu Deutschland viel Müll rum. Wir Deutschen machen es uns, wie nahe zu jeder Industriestaat, an dieser Stelle leicht und argumentieren wie schön sauber es denn bei uns sei, wie gut wir auf die Umwelt achten. Im besten Fall zeigen wir noch mit gehobenem Finger auf andere. Die Realität ist aber eine ganz andere!

Als Vergleichsinstrument für solche Statistiken gibt es den Ökologischen Fußabdruck:

  • Während in Deutschland eine Person im Schnitt 5,3 gha (Globale Hektar) benötigt liegt dieser Wert in den Philippinen lediglich bei 1,1 gha. Mehr als 4,8 mal so Hoch!
  • In Deutschland haben wir pro Person eine Kapazität von 1,7 gha.
  • In den Philippinen sind lediglich 0,6 gha vorhanden.
  • Man kommt also auf das Ergebnis dass beide Länder ein sogennantes Ökodefizit aufweisen: -3,6 gha in Deutschland und –0,5 gha auf den Philippinen.
  • D.h. das Ökodefizit eines Deutschen, ist 7,2 mal so hoch wie das das eines Filipinos!

Mir ist bewusst dass ich hier auf eine gewisse Weise Schnitzel mit Reis vergleiche, da ich von reinem Müll auf die gesamte Nachhaltigkeit gesprungen bin (welche den Müll aber einschließt). Und ja, es gibt Länder die noch eine schlechtere Bilanz haben. Mit dem Finger auf andere zeigen und sagen „die sind aber viel schlimmer“ ist aber auch nicht richtig. Als gemeiner Bürger sollte man also sich selbst zur Rechenschaft ziehen und seinen Konsum inklusive dessen Folgen zwei mal Überdenken bevor man über andere Urteilt.

Schöne Grüße aus Manila,

Daniel

 

 

Entsendefeier fünf neuer Freiwilliger

Fünf junge Erwachsene gehen als MaZ (Missionare auf Zeit) für ein Jahr nach Tansania, Indien oder auf die Philippinen. Zusammen mit mehr als 30 anderen Freiwilligen wurden sie von der BDKJ-Servicestelle der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf ihren Einsatz vorbereitet und Ende Juli in Heiligkreuztal feierlich ausgesandt. Zu Beginn lernten die angehenden „Salvator-Freiwillige“ in München und Maria Steinbach sich und uns Salvatorianer näher kennen.

Unsere Freiwilligen im Einsatz 2019/2020 sind:

  • Klara Oertel im Kindergarten und Judith Hübner in der Krankenstation in Mkuranga / Tansania,
  • Alice Schneider und Lukas Mauz im Vorschulprojekt von Puso-sa-Puso in Manila / Philippinen
  • Nadja Tschann in unserer Schule in Laitkynsew / Nordostindien.

Wir danken ihnen ganz herzlich für ihren Lerndienst und wünschen eine von Gott gesegnete Zeit!

Coaches- und Ehemaligen-Treffen Pfingsten 2019

Coaches-Treffen Pfingsten 2019

Alle Jahre wieder Treffen sich die Coaches an Pfingsten. Doch dieses Jahr war einiges neu. So war der Treffpunkt eine idyllisch gelegene Hütte in der Nähe von Freising und zwei frisch zurückgekehrte MaZler frischten das Team der Coaches auf. Außerdem war Jakob Knebel, Verantwortlicher der Servicestelle Rottenburg-Stuttgart, mit dabei. Durch diese noch recht neue Kooperation gab es viele Dinge zu klären. Im Fokus stand die Begleitung und Vorbereitung der aktuellen und neuen Freiwilligen. Aber auch Themen wie Rückkehrerarbeit, Partnerdialog und Finanzielles wurden besprochen. Die Termine und Zuständigkeiten für das neue Vorbereitungsjahr wurden festgesetzt, sodass sich Interessierte bereits jetzt auf eine gute und vielfältige Vorbereitung freuen können. Geplant ist wieder ein Informationstag in München, bei dem das Freiwilligenprogramm der Salvatorianer ausführlich vorgestellt wird. Letzte Zweifel von Bewerbern können im Gespräch mit den Coaches an diesem Tag bereits ausgeräumt werden.

Nach getaner Arbeit stand Freitag Abend für die Coaches bereits traditionell ein Biergartenbesuch an. Zum Glück passte das Wetter und so sind wir nach Freising in die Plantage aufgebrochen. Nach einer langen und lustigen Nacht, bei der so manche Spiele gespielt wurden, folgte am Samstag morgen die Vorbereitung des anschließenden Ehemaligentreffens. Die Coaches planten ein Rahmenprogramm, kümmerten sich um den Einkauf und das Mittagessen. Pünktlich mit der Ankunft der ersten Ehemaligen war alles fertig und der unbeschwerte Teil des Treffens konnte beginnen…

Ehemaligentreffen 2019

Was treibt junge Menschen aus ganz Deutschland und sogar Österreich in ein kleines Dorf in der Nähe des Münchner Flughafens? Bepackt mit Rucksäcken und Schlafsäcken, Badesachen und guter Laune? Richtig, die Einladung von Pater Georg zum traditionellen Ehemaligentreffen am Pfingstwochenende. Samstag Mittag ging es mit einer leckeren Stärkung los. Knapp 20 junge Erwachsene machten sich auf den Weg in unbekanntes Gebiet. Eine Wanderung, die mit einem Weg beschildert mit: „Absturzgefahr“ beschildert wurde, begann, schreckte niemanden ab. Zwar waren die Ungläubigen in leichtem Schuhwerk unterwegs, doch kamen alle heil, wenn auch zerstochen und von Brennnesseln gezeichnet, auf dem befestigten Weg an. An der Isar wurde eine Pause eingelegt. Hier fand auch das Highlight des diesjährigen Treffens statt: Eine Pfingstmesse am Fluss ganz unter dem Motto: neue Wege gehen. Die Messe war sehr eindrucksvoll und gab dem ganzen Wochenende einen besonderen Rahmen. Zurück im Haus folgte ein gemütlicher Abend mit Essen, Spiel Spaß und vielen interessanten Gesprächen. Einige lernten sich neue kennen und alte Freundschaften wurden wieder aufgefrischt. Am Sonntag ging es, nach einem ausgedehnten Frühstück, mit einem Autocorso nach Freising. Dort wurden der Domberg und Weihenstephan besichtigt. Anschließend gab es eine Abkühlung im Badesee. Gespeist wurde im Biergarten. Es wurde ein sehr langer und lustiger Abend. Montag ging es nach einem langen Frühstück an die Heimreise. Vielen Dank an Pater Georg und die Coaches, die den Ehemaligen dieses tolle Wochenende mit vielen Erfahrungen ermöglicht haben. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und hoffen, wieder viele ehemalige Freiwillige der Salvatorianer, Passauer und Comboni zu treffen.