Archiv der Kategorie: 2016

Krismasi Njema- Frohe Weihnachten

Im letzten Monat ist bei mir relativ wenig passiert, deshalb melde ich mich erst jetzt wieder.

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Weihnachtsgrüße aus Uganda

Ethukuku ngolo ajokan! Merry Christmas!
Frohe Weihnachten!

Hallo ihr Lieben,
jetzt nehme ich mir mal wieder Zeit, um euch zu schreiben.
Ich wünsche euch allen noch fröhliche Weihnachten Weiterlesen

Feliz navidad!

Hey,

ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Ich hoffe Ihr hattet einen schönen Advent und genießt jetzt die Feiertage.

Hier ist auch schon alles bereit für Weihnachten. Auch wenn das Wetter eher wie im Sommer ist. Jeder hat in seinem Haus ein riesiges „Nacimiento“ gebaut. Das bedeutet aber nicht nur eine Krippe, sondern eine ganze Landschaft mit Krippe, unzähligen Tieren und manchmal sogar mehreren Marias und Josefs. Das kann schon mal den Großteil eines Raumes einnehmen. Aber sie sind wirklich schön.

Wir haben gemeinsam mit den alten Menschen der Pfarrei die Weihnachtsgeschichte nachgespielt. Wir hatten sogar einen echten Hahn und ein Schaf 🙂

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Halbzeit ist Weihnachtszeit

Halbzeit ist Weihnachtszeit

Auch in Manila, Philippinen wird auf das Weihnachtsfest erwartungsvoll gewartet. Man findet keine einzige Straße in der Stadt, die nicht mit Schmuck dekoriert ist. Die ganze Stadt wird zum Erleuchten gebracht. Dabei spielen meterhohe Christbäume mit ausgeprägter Dekoration eine sehr wichtig Rolle. Überall in Manila begegnen mir Leute, die mir komplett spontan am Straßenrand “Frohe Weihnachten” wünschen und fragen, was meine Pläne für die kommenden besonderen Tage sind. Es scheint so, als ob die Leute in der Millionenstadt es kaum mehr erwarten können. Das zeigt sich auch in der Vorbereitung auf das Fest. Philippinen ist für die längste Weihnachtszeit weltweit bekannt. Die ersten Eindrücke habe ich bereits Anfang September erleben dürfen. Weiterlesen

So, der letzte Vogel ist jetzt auch endlich ausgeflogen!

Hallo ihr lieben Freunde!

Am 1. Dezember hat auch mein Einsatz begonnen. Nach einer schmerzlichen Verabschiedung von Familie und Freunden bin ich mit Gefühlen aller Art ins Flugzeug gestiegen. Am größten war zuerst die Angst, ob alles beim Umsteigen in Dubai klappt. Als das geschafft war, war nur noch die Aufregung und Freude übrig. Dann, nach zwei Stunden Fahrt durch den katastrophalen Linksverkehr von Kampala bin ich völlig übermüdet beim Haus der Combonis angekommen.

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Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. – Momo, Michael Ende

Hola, lieber Leser! Wie gehts, wie stehts?

Der 23. Oktober war ein ruhiger Sonntag. Ein etwas zu ruhiger Sonntag. Wir haben uns nämlich ziemlich gelangweilt in unserer Wohnung. Und wie wir Neunzigerkinder im Laufe unseres Lebens gelernt haben, ist die Lösung für Langweile das Internet (du weißt doch, dass ich nur die Wahrheit sage, auch wenn es dir nicht gefällt).

Nun ja, zurück zum Thema.

An diesem Sonntag habe ich also ein wenig im Internet gesurft und ein – meiner Meinung nach – sehr cooles Upcycling-Projekt gefunden. Es ist nämlich möglich, aus großen Trinkplastikflaschen (von denen wir zur genüge haben, da wir das Wasser aus dem Hahn nicht trinken können) Blumentöpfe zu machen. Man benötigt nur eine Schere eine Nadel und einen stabilen Faden sowie – natürlich – die Flasche. Weiterlesen

„Earning for the future“

Heute möchte ich euch ein wenig einen Einblick in das Schulleben hier in Uganda geben.
Direkt neben dem Gelände der Sisters grenzt das Gelände der „Tailoring School“, also der Schneiderschule, an. Wie die meisten Schulen hier ist auch sie eine Ganztagsschule und vergleichbar mit einem Internat. Die Schülerinnen werden dort mit Essen versorgt und wohnen während der Schulzeit auf dem Gelände.

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Karaoke, Weihnachtsplätzchen, Theater und einiges mehr

Hallihallo meine Lieben,

endlich habe ich auch mal geschafft wieder zu updaten.

Hier ist einfach so viel los, dass man das fast vergisst, fast.

In den letzten Wochen haben wir uns hauptsächlich auf zwei Sachen konzentriert, das Theater und einen hängenden Blumengarten in Santa Rosa der Kirche mit dem neuen Fenster.

Das Theater macht mir riesigen Spaß. Wir führen am 16. Dezember Jesus Christus Superstar auf und die Proben sind gerade im Endspurt.

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MaZ-Orientierungswochenende: Infos, Spaß und ein bisschen Fernweh

Wie jedes Jahr veranstalteten wir auch dieses Jahr wieder ein Orientierungswochenende für junge Erwachsene, die sich für unseren Freiwilligendienst MissionarIn auf Zeit (MaZ) interessieren. Dieses Jahr sind sechs junge Leute und zwei MaZ-Rückkehrer gekommen.

Freitagabend stellten wir uns zunächst gegenseitig vor und lernten uns bei Kennenlernspielen und „Werwolf“ etwas besser kennen.

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Karibu Mkuranga

Hallo ihr Lieben,

jetzt hört ihr auch mal wieder was von mir, ist schon bisschen länger her seit dem letzten Mal und viel ist passiert. Weiterlesen

Karibu nyumbani (Willkommen Zuhause)

Hallo ihr Lieben, endlich gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Alyssa und ich sind gut in unserer Einsatzstelle, in Mkuranga ca 30 km von Dar es Salaam entfernt, angekommen. Uns gefällt es sehr gut hier.

Ich arbeite im Kindergarten, der auf dem Gelände der Kirche liegt. Der Kindergarten läuft hier etwas anders ab, als ich es aus Deutschland gewohnt bin, eher wie Vorschule: es gibt zwei Klassen, in meiner Klasse sind 57 Kindern zwischen zwei und fünf Jahren.

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Vorurteile

Hallo alle zusammen,
diesmal will ich euch von den Vorurteilen berichten, die ich sowohl in Deutschland als auch hier mitbekomme, und erzählen, wie ich dem begegne. Weiterlesen

Zusammenfassung der ersten Monate

Hallo, ihr Lieben,

seit fast drei Monaten bin ich schon in Kacheliba in Kenia.

Kacheliba liegt in einer Hochebene des Rift Valleys, des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Die meisten Menschen hier gehören den Pokot an, einem von über 40 Völkern in Kenia. Die Pokot haben eine eigene Sprache (Pokot), die meisten sprechen aber auch Kiswahili und Englisch. Der Ort liegt zwischen einem Fluss, dem Suam und einem Berg, dem Mount Kacheliba. Den Berg habe ich einmal bestiegen, von dort aus kann man die gesamte Ebene bis nach Uganda hin überblicken. Dank des Flusses ist hier ein relativ fruchtbares Gebiet und trotz der 35-40°C, die tagsüber herrschen, wachsen hier verhältnismäßig viele Bäume. Jetzt hat aber die Trockenzeit angefangen, seit drei Wochen gab es keinen Tropfen Regen mehr und die Temperaturen steigen.

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Aussendung: Katharina macht sich auf den Weg nach Uganda

Am Sonntag, 20. November 2016 fand der Aussendungsgottesdienst für Katharina Hutter in der St.-Mauritius-Kirche ihrer Heimatgemeinde Westhausen statt. Sie wird sich am 1. Dezember für zehn Monate als Missionarin auf Zeit (MaZ) auf den Weg nach Alenga, Uganda, einer Missionsstation der Comboni-Missionare, machen. Die sehr gut besuchte Gemeindemesse zelebrierte Pfarrer Matthias Reiner gemeinsam mit Pater Reinhold Baumann. Pfarrer Reiner segnete am Ende des Gottesdienstes mit Handauflegung Katharina für ihren Einsatz sowie auch ihre Eltern, für die es heißt, im Vertrauen auf Gott die Tochter ziehen zu lassen.

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Umgebung und verschiedene Arbeitsbereiche erkunden…

Mit einer kurzen Unterbrechung bin ich nun doch einige Wochen in Lukuledi. Jetzt wird es Zeit, auch die nähere Umgebung mehr zu erkunden, somit habe ich zum Beispiel einen Tagesausflug nach Mtwara gemacht, einer sehr schönen Stadt an der Küste. Ich war dort mit Sr. Anwarite, da eine Verwandte von ihr „Graduation“ feierte. Weiterlesen

„Lieber spät als nie…“ Einblicke in ein fernes, wunderbares Land

Über zwei Monate ist es nun schon her, dass ich von daheim ausgeflogen bin ins tiefe innere des afrikanischen Kontinents, genauer gesagt der Demokratischen Republik Kongo (DRK).
Zwei Monate nun, in denen ich bereits allerhand erlebt und gesehen habe…

Ankunft in der DRK

Schon aus der Luft bekommt man einen erstaunlichen Eindruck der im Ausmaß gigantischen, ca. 4.5 Millionen Einwohner zählenden Stadt Lubumbashi.

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Meine Arbeit in Payatas

Hallo alle Zusammen.

Heute will ich euch von meiner Arbeit berichten. Was ich eigentlich genau hier mache 🙂

Zu allererst. Ich habe eine ganz normale Arbeitswoche, das heißt ich arbeite von Montag bis Freitag.

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Halloween und ein Überraschungsgast

Hallo Freunde,

es ist wieder einiges passiert seit dem letzten Blogeintrag.

Ich fange mal mit Halloween an. Hab für meine Kids eine kleine Party organisiert. Gar nicht mal so einfach mit 25 Kindern alles im Griff zu haben.

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Mein Besuch bei Judit in Matany

Hallihallo alle miteinander  😀

Ich möchte euch heute von meinem Besuch im Krankenhaus in Matany erzählen, der Einsatzstelle von Judit. Wie sich viele von euch bestimmt erinnern, bin ich gemeinsam mit Judit in Uganda angekommen, habe den Trennungsschmerz mit ihr überstanden, bin mit ihr gemeinsam vor Aufregung im Flugzeug wach geblieben und habe die erste Woche Uganda mit ihr in Kampala zusammen erlebt.

Nach nun schon geschlagenen zwei Monaten (kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht!!) findet nun unser erstes Wiedersehen statt. Klar: Freude pur! Weiterlesen

Zwei Wochen in Amakuriat und Matany

Hey, es wird mal wieder Zeit, dass ich mich bei euch melde.

Am 13.10.2016 ist Bruder Friedbert Tremmel nach Kacheliba gekommen. Er selbst war lange Zeit als Missionar in Kenia und hat mich und die anderen „MaZler“ in Deutschland auf unsere Auslandseinsätze vorbereitet. Am Sonntag bin ich gemeinsam mit ihm und den Comboni-Missionaren aus Kacheliba nach Amakuriat gefahren.

Das ist ein Ort direkt an der Grenze zu Uganda. Von Kacheliba aus braucht man mit dem Auto fast drei Stunden, da die Straße in ziemlich schlechten Zustand ist und man durch mehr als 50 ausgetrocknete Flüsse fahren muss. In Amakuriat haben wir zwei Tage verbracht, in denen ich die Arbeit der Missionare dort kennengelernt habe. Außerdem hat mir Friedbert, der 9 Jahre in Amakuriat war, die Umgebung gezeigt und mich einigen Leuten vorgestellt.

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Dienstagmorgen, am 18.10.16, sind wir dann zu den Combonis in Matany (Uganda) gefahren, wo wir sehr herzlich aufgenommen wurden. In Matany sind momentan zwei deutsche Freiwillige: Carolin und Judit. Sie beide arbeiten in dem St. Kizito Hospital, das direkt neben der Mission liegt. Carolin habe ich schon einmal in Deutschland getroffen, sie arbeitet hier als Apothekerin. Judit und ich hatten gemeinsam die Vorbereitung auf unsere Freiwilligendienste, sie arbeitet im Krankenhaus als Assistentin auf der Geburtenstation. Genauere Informationen über Matany und ihre Arbeit möchte ich hier nicht schreiben, da Judit selbst auch bloggt. Ihre Einträge könnt ihr auch auf der Seite www.cosamaz.org unter „Judit Sendtner“ oder dem Stichwort „Uganda“ lesen.

Freitags ist Pauli gekommen, die mit Judit und mir auf das Auslandsjahr vorbereitet wurde. Sie ist in Alenga, einem kleinen Dorf im Zentrum Ugandas, ihren Blog lädt sie ebenfalls auf dieser Internetseite hoch (unter „Paulina Konle“ oder dem Stichwort „Uganda“). Gemeinsam haben wir uns dann ausgetauscht, wie es uns in unseren Einsätzen geht und was ähnlich an den Einsatzstellen, unserer Arbeit und unserem Leben ist. Friedbert konnte viele unserer Fragen und Probleme lösen, da er ja selbst jahrelang Erfahrungen in Ostafrika gesammelt hat. In den wenigen Wochen, die wir schon in Kenia/Uganda sind, haben wir uns scheinbar schon ziemlich ans Englisch sprechen gewöhnt, denn wir sind in unseren Unterhaltungen manchmal völlig unbemerkt vom Deutschen ins Englische gewechselt oder haben innerhalb der Sätze die Sprache gewechselt. z.B.: „see dich“ (Zitat: Pauli).

Die Zeit in Matany war echt schön und ich habe dort einige Anregungen bekommen, was ich in Kacheliba noch machen oder verbessern kann.

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Abendessen in Matany mit Judit, Carolin, Friedbert, Peter und Pauli (von links nach rechts)

Mittwoch, am 26.10.16, ging es dann wieder zurück nach Amakuriat. Dort war die Priesterweihe von Abraham, der in meinen ersten Wochen in Kenia auch in Kacheliba war. In den Tagen vor der Weihe gab es viel zu tun. Für die ca. 3.000 erwarteten Gäste ist kein Platz in der Kirche, also wurde auf einer freien Fläche eine Bühne aufgebaut, sodass jeder die Messe sehen kann. Außerdem musste das Essen (40 Ziegen, 500kg Kartoffeln, 500kg Kohl, 200kg Tomaten usw.) für alle Leute zu den 4 Schulen in der Nähe gebracht werden, wo dann für jeweils 700-800 Personen gekocht wurde.

Samstag, am 29.10.16, war die Priesterweihe, bei der der Bischof und mindestens 20 weitere Priester anwesend waren. Auch Judit, Carolin und zwei Combonis aus Amakuriat habe ich dort wieder getroffen. Die Ordination war echt interessant, da sie aber auf Kiswahili war, habe ich relativ wenig verstanden. Was mich wirklich gestört hat, war das Polizeiaufgebot. Natürlich sind 3000 Leute eine große Menge, aber schließlich sind sie ja friedlich für eine große Feier gekommen. Trotzdem wurden mehrere Absperrungen gemacht, die von Polizisten mit Maschinengewehren bewacht wurden. Am Sonntag hatte Abraham seine erste Messe, die er (auch in den Augen aller Priester) sehr gut gehalten hat. Am Nachmittag ging es für mich nach zwei anstrengenden, aber sehr schönen Wochen in Matany und Amakuriat wieder zurück nach Kacheliba.

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Am Tag der Ordination in Amakuriat

 Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal besonders bei Friedbert bedanken, der mir mit seinem Besuch und mit seinen Erfahrungen sehr geholfen hat und mir viel Kraft für die kommenden Monate gegeben hat. Außerdem danke ich Pater Günther und Pater Hubert sowie ihren Gemeinschaften in Matany und Amakuriat, dass sie mich dort so herzlich aufgenommen haben.

Viele Grüße,

euer Niko