Archiv des Autors: Klara Örtel

Karibu Tanzania! – Meine ersten zwei Monate in Tansania

Hallo zusammen!

Innerhalb von 2 Monaten kann man hier in Tansania sehr viel erleben. Ich fange einfach mal  von vorne an.

Mit großer Vorfreude und ein wenig kribbeln im Bauch habe ich meine große Reise Anfang August angetreten.

Zunächst bin ich nach Morogoro in die Sprachschule, in welcher ich 1 Monat lang in die Sprache Kiswahili eingeführt wurde. Anzumerken ist , das man bei dieser Sprache nicht unbedingt Wörter vom Englischen, Französischen oder deutschen ableiten kann . Also etwas ganz Neues. Doch es hat von Anfang an Spaß gemacht sich auf etwas Neues einzulassen. Nebenher habe ich auch wundervolle Menschen kennengelernt, die mir sehr wichtig geworden sind. Ebenso habe ich einen Massai Markt besucht, der einen einfach fasziniert. 

Nachdem ich den Sprachkurs beendet hatte, bin ich an meine Einsatzstelle gekommen. Ich wurde von den Brothers and Fathers der Salvatorianer wirklich toll aufgenommen, auch von den Sisters nebenan wurde ich sehr herzlich empfangen.

Zunächst mussten mein Mentor Father Ayub und ich erstmal die Bürokratie hinter uns bringen und noch sehr viele Male nach Dar es Salaam fahren , damit ich nicht irgendwann illegal im Lande bin.

Mittlerweile bin ich immernoch legal und mein Jahresvisum habe ich auch bald.

Das Gelände der Salvatorianer hier ist riesig. Zu Beginn hatte ich erst nur das Gelände mit Dispensary und Kindergarten und den Wohnhäusern gesehen, jedoch gehört noch eine ganz große Landwirtschaftliche Fläche dazu. Aufgrund dass Mkuranga auf der Spitze eines Hügels liegt , hat man eine wundervolle Aussicht auf Palmen, Bananenbäumen und vieles mehr.

Neben Pflanzen gibt es auch sehr viele Tiere zu sehen.

Schlagen, Affen, Hühner, Ziegen und ganz viele Krabbelviecher.

Ich arbeite in der Dispensary, der Krankenstation, der Salvatorianer. Meine Kollegen sind alle super nett und versuchen mir Kiswahili beizubringen.

Des Öfteren scheitere ich noch an mangelnder Sprachkenntnisse, aber ich merke, wie es trotzdem langsam einfacher wird.

Trotz allem macht die Arbeit sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal etwas langweilig wird, wenn keine Patienten kommen(was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist).

So langsam hab ich mich hier gut eingelebt und traue mich mehr unter die Leute . Das heißt ich erkunde Mkuranga und lerne viele nette Leute kennen, die auch meine Vorgänger schon kennengelernt hatten.

Mittlerweile hat auch hierbei Regenzeit begonnen, was hin und wieder sehr angenehm ist, da es dann abkühlt und man auch nachts sehr gut schlafen kann. Für die Wäsche ist es aber nicht so gut geeignet . Sie trocknet zwischen den Regenschauern und wird dann wieder nass , bis an einem Tag die Sonne scheint und die Wäsche dann wirklich trockenen kann.

Dazu muss ich sagen , dass hier per Hand gewaschen wird. Jetzt besitzen wir aber neuerdings eine Waschmaschine. Wer weiß wieviel ich dann noch per Hand waschen muss?

Ich warte jetzt gespannt auf Judith , die in  3 Wochen endlich ihren Dienst antreten wird.

Bis dahin liebe Grüße aus Tansania !

Klara