Juhuuu, der neue Schlafsaal ist fertig!!!

Na, wenn das mal keine Punktlandung war: Am Sonntag, den 22. Juli, haben wir unsere „Princess Dom “ (den Namen haben sich die Mädchen selbst ausgedacht) eingeweiht.

Im Februar hatten wir mit dem Bau begonnen und seither ging es täglich einen Schritt voran auf der Baustelle. Dank Eurer zahlreichen Spenden konnten wir unsere Idee einen neuen Schlafsaal in Alenga zu bauen super realisieren! Ich habe mich wirklich gefreut, wie viele Menschen aus der Heimat mich unterstützt haben und einen Teil dazu beitragen wollten, damit die Schlafsituation der Mädchen verbessert werden konnte.

Und ich kann euch allen versichern, mit dem neuen Schlafsaal haben wir einen riesigen Fortschritt gemeistert und nicht nur die Direktorin und die Lehrer sondern insbesondere die knapp 60 Mädchen haben sich täglich an der Baustelle gefreut.

Noch einmal zur Erinnerung: Im vorherigen Gebäude mussten die 60 Mädchen auf sehr engem Raum in alten Betten schlafen. Dem Gebäude fehlt jede Isolierung, sodass es sich in der Trockenzeit auf ca. 50 Grad aufheizte. Als ich den Schlafsaal betreten habe, lief mir nach nur zwei Minuten der Schweiß über den Rücken und die Luft war so schlecht, dass ich heilfroh war, als ich wieder nach draußen konnte. Außerdem hat das alte Gebäude viele offene Stellen durch die zuweilen Schlangen, aber vorzugsweise Ratten und andere Tiere ihren Weg ins Innere wagten. Also im Fazit: Ein furchtbarer Zustand und ich bin mehr als froh, dass die Situation nun – dank eurer Hilfe – verändert werden konnte.

Das neue Gebäude kann ca. 60 Mädchen beherbergen, es gibt 20 Dreierstockbetten, die das ermöglichen. Der Saal ist räumlich in zwei Teile geschnitten, damit es ein bisschen mehr Struktur und Ordnung gibt. Hinter den Betten sind an der Wand befestigte Ablageflächen, die dazu dienen, dass die Mädchen ihre Koffer und Taschen abstellen können. Unter der Ablagefläche ist dann Platz für die Kanister zum Wasser holen und die Eimer zum Duschen. Im Zuge des Baus wurden auch die Duschen erneuert, statt 2 Duschkabinen für 60 Mädchen gibt es nun 6 und das „Abflusssystem“ konnte verbessert werden.

Die „Princess Dom“ ist gut isoliert worden und beim Betreten des Gebäudes wurde sofort spürbar, dass die Luft und die Temperatur sehr viel angenehmer sind.

Außerdem konnten wir von den Spendengeldern 40 Moskitonetze kaufen, sodass jedes Bett über zwei Moskitonetze verfügen wird. Diese werden dann so aufgehangen, dass alle drei Mädchen vor den Mücken geschützt sind. Das war uns ein besonderes Anliegen, denn die Schülerinnen haben zuvor nicht alle ein Moskitonetz von zu Hause mitgebracht und so sind Viele an Malaria erkrankt, da die Gefahr ohne ein Netz nochmal deutlich steigt.

Ich denke, dass die nachfolgenden Fotos euch am besten zeigen wie toll der Schlafsaal geworden ist und wie dankbar euch alle in Alenga sind!

Ich spreche meinen Dank hier zum Schluss jetzt einfach nochmal auf Lango aus und sage: „Apwoyo matek!“ (Herzlichen Dank!).

Ganz liebe Grüße

Eure Francesca

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By | 2018-10-08T08:35:32+00:00 2. Oktober 2018|

One Comment

  1. Maria Wolf 20. November 2018 at 20:14 - Reply

    Toll, was ihr auf die Beine gestellt habt.
    Die Mädels in Uganda werden euch dafür jeden Tag in ihre Gebete einschließen.
    Alakara Nooi = Vielen Dank auf Njakarimojong

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