Ostern in EMMAUS: Die LIEBE, ein Geschenk zum Auspacken…

Das heilige Land. Es ist einfach „anders“. Wie ich im letzen Blog begonnen habe:

Es ist das Land, wo der Freitag ein Feiertag, der Samstag ein Feiertag, der Sonntag ein Sonntag und Arbeitstag ist. Viele verschiedene Kulturen und Menschen treffen hier aufeinander. Die vielen Pilger und suchenden Menschen die von allen Kontinente, ins heilige Land kommen, um die Identität ihrer Religion zu erkunden und zu er-spüre?Besonders an den verschiedenen Festtagen (jetzt zu Pessach und im Mai der Ramadan) scheint es, als komme die ganze Welt in diesem Land zusammen. (Verkehr…) Doch nicht nur an den Menschen ist dieses „anders“ – sein sichtbar.
In der Natur und der Landschaft, sowie den Temperaturunterschieden ist es sehr erkenntlich. Der Schnee am Hermon und die heißen Temperaturen im Süden des Landes. Warum sich Gott wohl dieses Land als sein Land ausgesucht hat?
Diese Frage stellte ich mir hier in Emmaus, doch wenn man bei diesen Dinge stehen bleibt, um zu verstehen, ergeht es mir wahrscheinlich ähnlich wie den Jüngern die nach Emmaus unterwegs waren. „Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.“ (Lk. 24,16)

Die Salvatorianerinnen öffnen hier seit Jahrzehnten, die Augen für andere Dinge. Die uns Jesus immer wieder in seinen Auferstehungsbotschaften zusagt. Sowie Frére Roger sagte:

“ Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“

Die Auferstehungsbotschaft die hier in Beit Emmaus im allTÄGLICHEN gelebt wird, die Liebe die ALLEN Menschen geschenkt wird und die Dankbarkeit die Kreise zieht. Für mich ist das Leben hier ein Beispiel, der Entgegensteuerung der Gleichgültigkeit im konkreten Handeln von heute. Ich denke auch, dass die Aufmerksamkeit der Gleichgültigkeit zu geben, die Wüstenzeiten von heute sind. Besonders in diesem so „anderem Land“ mit so vielen Gegensätzen und Barrieren die überwunden werden müssen, erfordert dieses Steuern, Mut, Energie, Ausdauer und Bestand.
Jesus sagt es uns in seinen Botschaften immer wieder neu, es gilt die Liebe weiterzuschenken, die Hingabe zu Gott, die Hingabe zu sich und die Hingabe an den Nächsten und so den Glauben authentisch zu leben. Dieses „authentisch sein“ ergibt das gute Miteinander in den so verschiedenen Kulturen. Um es mit einem alltäglichen Beispiel deutlich zu machen, wenn uns die muslimischen MitarbeiterInnen auf der Station aufmerksam machen, dass es Zeit für die „Holy Mass“ ist; wir mit den Frauen die christlichen sowie die muslimischen Feiertage feiern; wir uns an den Feiertagen gegenseitig vertreten und beglückwünschen. Es ist ein Zeichen der Dankbarkeit und des Glaubens. Es wird nicht gesprochen, welche Religion man angehört, es wird gesprochen wie wir und WAS wir Leben.

Es war für mich ein sehr berührendes Erlebnis, als eine Mitarbeiterin bei unserem Nachmittagsspaziergang mit den „Habibdies“ (arab. Liebling) plötzlich stoppte und fragte ob ich nur zwei Minuten warten könnte, sie müsse beten. Wir tauschten uns danach noch aus, in welcher Art und Weise wir beten; so wurde für mich nochmals deutlich, wir beten ALLE zu dem EINEN liebenden Gott. Jeder auf seine ART und WEISE…

Meine Lieben, das soll eine „andere“ Nachricht aus dem heiligen Land sein. Es eine sehr besondere Zeit hier in EMMAUS und ich bin GOTT unendlich dankbar, hier in dem Land JESU zu sein und diese Zeit mitzuleben-mitzubeten- und mitzuarbeiten…

Ich wünsche uns ALLEN, dass WIR der Gleichgültigkeit auf dieser WELT, jeder auf seine Art und Weise, entgegen steuern können.

Alles Gute und Gottes Segen aus dem hl. Land,
segensreiche Kartage und ein frohes Fest der Auferstehung…

… und sie sagten es weiter…

„ALL we need is LOVE <3“

EURE
Verena Maria 🙂

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By | 2018-03-31T14:05:52+00:00 30. März 2018|

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