Unsere Familie

Unsere Familie! Familia yangu!

Mittlerweile haben Iris und ich uns schon gut eingelebt in unseren Alltag.

Wir haben, wie gesagt, unser eigenes Zimmer und Bad. Die Brüder/Brother und Pfarrer/Father haben wir mittlerweile auch schon besser kennengelernt.

Kurz eine kleine Vorstellungsrunde:

Die Fathers

Father Ayub ist unser offizieller Verantwortlicher hier, er hat als oberster Pfarrer eigentlich immer viel zu tun, ist sehr nett und hat ein Lachen, das einen mitreißen kann. Auch in der Kirche bringt er die Leute oft zum Lachen, was ziemlich bewundernswert ist. Er hat sich auch hauptsächlich mit uns um unser Visum gekümmert, hat uns die Stadt gezeigt und nimmt uns immer noch oft mit. Hat sich also wirklich Zeit genommen. Hier in der Gemeinschaft hat er das Sagen und die Verantwortung unter den Brüdern. Wir haben das Gefühl, dass er mit jedem gut klarkommt, und auch mit den Kindern aus dem Kindergarten kann er gut umgehen und sie zum Lachen bringen. Vor allem am Anfang waren wir echt froh, dass er unser Verantwortlicher ist.

Es gibt auch noch einen zweiten Pfarrer, den Father Kisima (zu Deutsch heißt Kisima übrigens „Brunnen“). Dieser ist neu in der Gemeinschaft in Mkuranga und ist erst seit vier Monaten hier. Auch voll lieb, er versucht uns immer beim Frühstück dazu zu bringen, mehr zu essen, was er auch schafft. Bis Ende Dezember gibt er noch Englischunterricht in der Schneiderschule, den Iris und ich dann im Januar übernehmen werden. Mittlerweile haben wir ihn auch schon etwas besser kennengelernt.

Die Brothers

Nun zu den Brüdern. Brother Jeremiah arbeitet mit mir im Dispensary (eine kleine Krankenstation). Er ist dort der Chef und die Verwaltung. Immer wenn man ihn fragt nimmt er sich Zeit und lacht ganz lieb, sodass man sich überhaupt nicht dumm vorkommt irgendwas zu fragen. Mit ihm haben wir auch schon einige lange Gespräche geführt. Er ist seit 2001 Bruder und seit 2010 hier in Mkuranga.

Brother Mikel arbeitet als Schreiner in der Schreinerei. Die werden wir demnächst auch besichtigen. Ihn sehen wir nicht ganz so oft wie die anderen, weil die Schreinerei ein bisschen weiter weg ist. Wenn wir aber mit ihm reden, ist er auch nett.

Zu allerletzt ist da noch Brother Mwenda Pole. Er arbeitet als Schneiderlehrer in der Schneiderschule (also ein Zimmer mit Schneiderschülern), das direkt am Kindergarten liegt, also gleich bei Iris Arbeitsstelle. Wenn er keinen Unterricht hält, arbeitet er entweder in der Shamba (so eine Art Farm) oder näht Kleidung für Mitbrüder oder Freunde. Seinen Namen finden wir ziemlich cool, er bedeutet wörtlich übersetzt „der langsam Gehende“, wohingegen er immer ziemlich fit und lustig drauf ist. Wenn man mit ihm redet, macht er meistens Späße mit uns, so ein bisschen ein Scherzkeks. Seit 2009/10 ist er in unserer Gemeinschaft in Mkuranga.

Wir habens gut getroffen mit der Zusammensetzung unserer kleinen Gruppe!

Liebe Grüße an alle!

Dezember 2017

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By | 2017-12-12T12:32:53+00:00 12. Dezember 2017|

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