von Veränderungen und zu viel Reis …

Hallo allerseits!

Nach guten drei Monaten auf den Philippinen melde ich mich nun wieder mit einem neuen Artikel…

Inzwischen hat sich hier viel getan – einfacher wäre es aufzuzählen, was gleich geblieben ist. Das wären dann in erster Linie die hohen Temperaturen, das zurzeit sehr verregnete Wetter und die Tatsache, dass die Zeit nach wie vor rasend schnell vergeht. Vom vielen Reis, welcher nach wie vor zu fast jeder Mahlzeit verspeist wird, darf man selbstverständlich auch nicht absehen.

Mittlerweile unterrichte ich seit fast zwei Monaten in Payatas – eine Arbeit, die erfüllt und gleichzeitig sehr viel Spaß macht. Die Begegnungen mit den Menschen und insbesondere den Kindern sind jedes Mal aufs Neue eine tolle Erfahrung.

Die besondere Gastfreundschaft fällt mir täglich unter vielem anderen wieder dadurch auf, dass, selbst wenn man schon lange keinen Hunger mehr hat, nochmal jemand auftaucht, der einem (oft selbstgekochtes) leckeres Essen anbietet – da fällt es wirklich schwer nein zu sagen. Es wird also viel ausprobiert und gegessen 😀

Der Verkehr und die lange Zeit, die man dadurch in Jeepneys und sonstigen „Gefährten“ verbringt, lassen einen auf jeden Fall sehr viel geduldiger werden. Nicht nur auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit, sondern auch wenn wir mal wieder auf dem Weg zum Konvent der Salvatorianer sind.

Dort haben wir in den letzten Tagen und Wochen sehr viel Zeit verbracht, um für ein großes Theaterprojekt zu proben, welches im Frühjahr 2018 mit den ersten Auftritten anläuft. Das tolle daran – auch hier haben wir wieder einmal die Möglichkeit nicht nur sehr viel für uns selbst mitzunehmen und zu lernen, sondern vielmehr werden die gesamten Einnahmen direkt in die Projekte von Puso sa Puso fließen, sprich ohne Abstriche für den guten Zweck eingesetzt.

Trotz alldem schaffen wir es immer mal wieder, an freien Wochenenden aus der Stadt rauszukommen und unseren Lungen ein wenig frische Luft zu gönnen. Die Landschaften sind wirklich beeindruckend und es gibt wahrlich noch sehr viel zu entdecken.

Strandszene am Hafen von Batangas

Ich glaube, wenn in Manila nicht schon längst alles weihnachtlich geschmückt wäre, hätte ich völlig vergessen, dass Weihnachten ja nun wirklich schon bald vor der Tür steht. Wahrscheinlich spielt die Tatsache, dass es hier nicht anfangen wird zu schneien, auch eine nicht unbedeutende Rolle.

Letztens sind wir in der Stadt doch tatsächlich über etwas gestolpert, was ein wenig an einen Weihnachtsmarkt erinnert hat. Allerdings haben wir vergeblich nach Dingen wie Glühwein oder Bratwürsten Ausschau gehalten – das kann man vermutlich als Anzeichen dafür deuten, dass mir das deutsche Essen und insbesondere auch guter Kaffee irgendwie fehlen …

Liebe Grüße aus Manila,

euer Mo

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By | 2017-11-24T09:19:37+00:00 21. November 2017|

4 Comments

  1. Ulrich Körner 24. November 2017 at 21:21 - Reply

    Klasse, dein Bericht, Moritz! Sprich: mach weiter so…
    Papa

  2. Franziska Körner 24. November 2017 at 21:48 - Reply

    Du und Deine Kinder – einfach subbor!!
    Mama

  3. Eli 29. November 2017 at 20:35 - Reply

    Schön von dir zu lesen:-)
    Echt toll, was du alles erlebst!
    Weiterhin viel Freude und positive Eindrücke und Erlebnisse!

    VlG von Eli

  4. Jörg-D. Reuß 11. Dezember 2017 at 19:58 - Reply

    Mich freut, dass du so interessante Erfahrungen machst.

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