Abschied und Heimkehr

Hallo zusammen,
kaum zu glauben, dass ich jetzt schon seit sechs Wochen wieder zurück in Deutschland bin. Die Zeit vergeht auch hier sehr schnell!

Der Abschied von Matany ist mir sehr schwer gefallen. In einem Jahr habe ich mich so an die Menschen, die Arbeit, das Klima, die Kultur und die Sprache gewöhnt, dass es für mich nicht einfach war, das alles hinter mir zu lassen. In den letzten Tagen in Matany habe ich noch sehr viele Freunde besucht, ein Huhn (hat mir ein Freund geschenkt) geschlachtet, ein gemeinsames Frühstück für alle Krankenhausangestellten zusammen mit Beatrice organisiert und auch mit der „Pastoral Community“ meinen Abschied gefeiert.

Nach dieser sehr emotionalen und tränenreichen Zeit war ich noch mit einer Freundin in Lira auf der Jubiläumsfeier ihrer alten Schule, dann gings auch schon nach Kampala, wo Pauli bereits auf mich gewartet hat. Wir haben noch Freunde besucht und uns Einiges angeschaut.

Am 20. August 2017 ging unser Flug zurück nach Deutschland. Der Abschied vom uns so vertraut gewordenen Uganda mischte sich mit der Vorfreude auf das Wiedersehen von Freunden und Familie in Deutschland.
Am Anfang habe ich aber auch noch nicht realisiert, dass mein Jahr in Matany nun tatsächlich vorbei sein sollte. Du fliegst ein paar Stunden und schon bist du zurück im „alten Leben“, da braucht die Seele erstmal Zeit, um nachzukommen.
Inzwischen habe ich mich jedoch schon wieder gut eingelebt und auch wenn ich ab und zu Heimweh nach Uganda habe, so bin ich doch auch froh, mit sovielen Erfahrungen gestärkt wieder zurück zu sein.

 

Zum Schluss will ich mich bei allen bedanken, die meine Blogeinträge verfolgt haben und auch so Interesse an meinem Freiwilligendienst gezeigt haben!
Liebe Grüße und man sieht sich,
Judit

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By | 2017-10-27T16:15:16+00:00 8. Oktober 2017|

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