Warum ich MaZ sein möchte

Mit(er)leben statt nur mitreden! Mit Lima wird für mich ein Traum wahr: Ein neues Land, eine neue Sprache, neue Kulturen und ein anderes Leben kennenlernen.

Vor meinem Studium möchte ich die Zeit und mein junges Alter dafür nutzen, mich an unbekannte Ufer zu wagen. Auf die Arbeit als MaZ im Jugendzentrum freue ich mich sehr, da ich gerne mit Jugendlichen bzw. Kindern zusammen bin, ein offenes Ohr für sie habe und mit ihnen Aktionen starten möchte. Ich will durch diese einmalige Erfahrung meinen Horizont erweitern und an Herausforderungen wachsen. Außerdem ist es wichtig für mich, Gemeinschaft zu erleben und zu spüren, dass Gott Menschen verbindet; egal, von wo auf dieser einen Welt sie herkommen.

Für mich persönlich ist dieses Jahr auch eine große Chance, mal Abstand von meinem Alltag in Deutschland zu bekommen: stets gewissenhaft habe ich mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen meine Aufgaben im Bereich Schule, Sport, Musik, Freundschaft, Jugendkreis,… erfüllt. Und das auch mit Herzblut. Nun aber ist es an der Zeit, dass ich mir genug Raum schaffe, für die Dinge und Werte, die mir genauso wichtig sind wie mein geregeltes Leben. Freiheit spüren, Gemeinschaft (er)leben, im Glauben wachsen und sowohl geben, als auch nehmen.

Mit dem Freiwilligenprogramm MissionarIn auf Zeit (MaZ) starte ich mit einer guten Vorbereitung in dieses Jahr, kann mich auf jeden verlassen und habe viel Sicherheit in Peru. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hierfür habe, und meine Eltern, meine Geschwister, meine ganze Familie und Freunde immer hinter mir stehen, jede meiner Entscheidungen respektieren, mir stets den Rücken stärken und mich in dem Wissen gehen lassen, dass sie mich wieder gespannt in Deutschland erwarten.

 „Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.“     Margarete Seemann